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	<title>Strom- und Heizkosten | Kommunalpolitisches Forum</title>
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	<description>Baden-Württemberg e.V.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 24 May 2022 13:54:34 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Aktionsprogramm: Energie für alle!</title>
		<link>https://www.kompofo.de/aktionsprogramm-energie-fuer-alle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Vollert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 May 2022 13:48:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Strom- und Heizkosten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>DIE LINKE Baden-Württemberg hat ein Aktionsprogramm erstellt, das hier vorgestellt werden soll: Vor einigen Wochen hat der Landevorstand beschlossen, angesichts der steigenden Energie- &#38; Kraftstoffpreise als Landesverband aktiv zu werden und unsere wichtigste Einflusssphäre – euch, unsere kommunalen Mandatsträger:innen – bei ihrer Arbeit zu unterstützen und ein Energieforum einzuberufen, dass konkrete Maßnahmen entwickelt, um Armut [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>DIE LINKE Baden-Württemberg hat ein Aktionsprogramm erstellt, das hier vorgestellt werden soll:</p>



<p>Vor einigen Wochen hat der Landevorstand beschlossen, angesichts der steigenden Energie- &amp; Kraftstoffpreise als Landesverband aktiv zu werden und unsere wichtigste Einflusssphäre – euch, unsere kommunalen Mandatsträger:innen – bei ihrer Arbeit zu unterstützen und ein Energieforum einzuberufen, dass konkrete Maßnahmen entwickelt, um Armut durch steigende Energiekosten zu verhindern. Insbesondere sich bereits in Armut oder an der Armutsgrenze befindende Haushalte leiden unter den derzeitigen Bedingungen besonders. Als LINKE ist es unsere Aufgabe, konkret zu handeln und Maßnahmen auf jeder Ebene einzubringen, die den Menschen in ihrer Lage unter die Arme greifen. Die größte Aussicht auf Erfolg haben wir in Baden-Württemberg dabei klar auf kommunaler Ebene. </p>



<span id="more-1823"></span>



<p>Dieser wichtigen Aufgabe und Rolle unserer kommunalen Mandatsträger:innen sind wir uns bewusst. Wir wollen euch deshalb die Ergebnisse des Energieforums in Form eines Aktionsprogramms mit konkreten Maßnahmen an die Seite geben und euch dabei möglichst gut bei der Umsetzung in den Kommunalparlamenten unterstützen.</p>



<p>Als Landesverband haben wir unser Aktionsprogramm bereits der Presse vorgestellt und werden in den nächsten Tagen mit einer kleinen Kampagne weiter Öffentlichkeit generieren und damit hoffentlich eine Debatte anstoßen, in der klar wird, dass sich DIE LINKE dem Thema landesweit annimmt und sich dafür einsetzt, dass steigende Energiepreise nicht in einer noch weiter ausufernden Armut resultieren. Ein entsprechendes Paket mit Musterpressemitteilungen, dem Aktionsprogramm und Social Media-Beiträgen haben wir auch an die Kreisvorsitzenden versendet. </p>



<p>Außerdem könnt ihr euch die Präsentation des Aktionsprogramms hier ansehen. Das kurze Video ist auch eine gute Einführung in die Thematik: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=jB2-gVNKIaA&amp;t=58s" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.youtube.com/watch?v=jB2-gVNKIaA&amp;t=58s</a> Die Pressemitteilung des Landesverbands findet ihr hier: <a href="https://www.die-linke-bw.de/nc/presse/presse/presse/news/energie-fuer-alle-die-linke-baden-wuerttemberg-stellt-aktionsprogramm-zur-bekaempfung-von-energiearm/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" title="https://www.die-linke-bw.de/nc/presse/presse/presse/news/energie-fuer-alle-die-linke-baden-wuerttemberg-stellt-aktionsprogramm-zur-bekaempfung-von-energiearm/">https://www.die-linke-bw.de/nc/presse/presse/presse/news/energie-fuer-alle-die-linke-baden-wuerttemberg-stellt-aktionsprogramm-zur-bekaempfung-von-energiearm/</a></p>



<p><strong>Jetzt benötigen wir jedoch eure Hilfe</strong>: nutzt das Aktionsprogramm, um in euren Kommunalparlamenten Anträge und Maßnahmen zu initiieren, die sich dem Thema konkret annehmen. Gebt uns Rückmeldung, wo und an welcher Stelle ihr vielleicht noch Unterstützung benötigen würdet. Zögert auch nicht, uns rückzumelden, inwiefern ihr von diesem Aktionsprogramm Gebrauch machen konntet, ob solche Angebote des Landesverbands für euch hilfreich sind und welche Erfolge/Misserfolge ihr mit dem Aktionsprogramm in Erfahrung bringen konntet.</p>



<p>Wir würden uns freuen, wenn wir mit diesem Aktionsprogramm möglichst breit Anklang finden und auch an der ein oder anderen Stelle konkrete Erfolge erringen können.</p>



<p>Für Rückfragen, Anregungen und Rückmeldung meldet euch gern bei Justin Niebius (<a href="mailto:justin@niebius.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">justin@niebius.com</a>) und Florian Vollert (<a href="mailto:florian.vollert@gmx.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">florian.vollert@gmx.de</a>).</p>



<p>Wir freuen uns, von euch zu hören!</p><p>The post <a href="https://www.kompofo.de/aktionsprogramm-energie-fuer-alle/">Aktionsprogramm: Energie für alle!</a> first appeared on <a href="https://www.kompofo.de">Kommunalpolitisches Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Online-Forum zum Thema: Entwicklung konkreter landes-, regional- und kommunalpolitischer Maßnahmen zur Kompensation steigender Energie- und Kraftstoffpreise </title>
		<link>https://www.kompofo.de/online-forum-zum-thema-entwicklung-konkreter-landes-regional-und-kommunalpolitischer-massnahmen-zur-kompensation-steigender-energie-und-kraftstoffpreise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Vollert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Apr 2022 08:26:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Strom- und Heizkosten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Donnerstag 14.4. von 19 bis 21 Uhr findet das Online-Forum statt (ausführlicher Link unten): https://us06web.zoom.us/j/82205436196?pwd=ZGtvbmg1US9vWXFiUTF5T3JsSU9LZz09  Mit Gregor Mohlberg, Stadtrat der Fraktion Eine Stadt für Alle aus Freiburg, der das Kommunale Aktionsprogramm „ENERGIE FÜR ALLE – sozial und ökologisch!“ vorstellt. Auch aus der Karlsruher Fraktion wird es ergänzende Infos geben. Und Gunnar Harms, Vorstandsmitglied des Vereins Bündnis Bürgerenergie [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Donnerstag 14.4. von 19 bis 21 Uhr findet das Online-Forum statt (ausführlicher Link unten): <a href="https://us06web.zoom.us/j/82205436196?pwd=ZGtvbmg1US9vWXFiUTF5T3JsSU9LZz09" title="">https://us06web.zoom.us/j/82205436196?pwd=ZGtvbmg1US9vWXFiUTF5T3JsSU9LZz09 </a></p>



<p>Mit Gregor Mohlberg, Stadtrat der Fraktion Eine Stadt für Alle aus Freiburg, der das Kommunale Aktionsprogramm „ENERGIE FÜR ALLE – sozial und ökologisch!“ vorstellt. Auch aus der Karlsruher Fraktion wird es ergänzende Infos geben.</p>



<p>Und Gunnar Harms, Vorstandsmitglied des Vereins Bündnis Bürgerenergie e.V., berichtet uns von Konzepten wie Energy Sharing und gemeinschaftlicher Eigenversorgung.</p>



<span id="more-1806"></span>



<p><br>Spekulationen an den Börsen, Lieferengpässe, die Auswirkungen der Corona-Pandemie und<br>letztlich auch der Krieg in der Ukraine führen zu einem massiven Anstieg der Energie- und<br>Kraftstoffpreise. Dies birgt für einen großen Teil der Bevölkerung eine enorme finanzielle<br>Mehrbelastung. Insbesondere sich bereits in Armut befindende oder an der Armutsgrenze<br>befindende Haushalte leiden unter diesen Bedingungen besonders, gerade wenn sich diese<br>zusätzlich im ländlichen Raum befinden und Ausweichmöglichkeit zum Individualverkehr<br>begrenzt sind. Als LINKE ist es unsere Aufgabe, Energiearmut zu verhindern und den<br>Menschen in dieser Notlage beiseitezustehen. Dazu müssen wir konkrete Maßnahmen<br>entwickeln und diese möglichst flächendeckend einbringen.</p>



<p>Wir wollen in dieser Veranstaltung des Landesvorstands konkrete Maßnahmen auf<br>Landes-, Regional-, Kreis- und Gemeindeebene entwickeln, um die steigenden<br>Energie- und Kraftstoffpreise kurz- und mittelfristig konkret durch politische<br>Maßnahmen zu kompensieren.<br>Die Ergebnisse des Forums sollen dort, wo möglich, in Form von Anträgen und<br>parlamentarischen Initiativen Umsetzung finden und öffentlichkeitswirksam durch<br>Pressemitteilungen und Social Media- Auftritte flankiert werden. Dazu soll<br>insbesondere herausgestellt werden, dass DIE LINKE sich landesweit und nahezu<br>gleichzeitig auf jeder Ebene dafür einsetzt, dass die steigenden Energie- und<br>Kraftstoffpreise nicht in einer noch weiter ausufernden Armut für einen großen Teil<br>der Bevölkerung resultieren. Die entwickelten Maßnahmen auf Landesebene sollen<br>an die Landesregierung, beziehungsweise den Landtag herangetragen werden.&nbsp;Zoom-MeetingThema: Forum Energiesicherheit<br>Uhrzeit: 14.Apr..2022 07:00 PM Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, WienZoom-Meeting beitreten<br><a href="https://deref-gmx.net/mail/client/qwKFoRJqRcM/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fus06web.zoom.us%2Fj%2F82205436196%3Fpwd%3DZGtvbmg1US9vWXFiUTF5T3JsSU9LZz09" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://us06web.zoom.us/j/82205436196?pwd=ZGtvbmg1US9vWXFiUTF5T3JsSU9LZz09</a>Meeting-ID: 822 0543 6196<br>Kenncode: 312525<br>Schnelleinwahl mobil<br>+496950500951,,82205436196#,,,,*312525# Deutschland<br>+496950500952,,82205436196#,,,,*312525# DeutschlandEinwahl nach aktuellem Standort<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; +49 69 5050 0951 Deutschland<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; +49 69 5050 0952 Deutschland<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; +49 695 050 2596 Deutschland<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; +49 69 7104 9922 Deutschland<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; +49 69 3807 9883 Deutschland<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; +49 69 3807 9884 Deutschland<br>Meeting-ID: 822 0543 6196<br>Kenncode: 312525<br>Ortseinwahl suchen:&nbsp;<a href="https://deref-gmx.net/mail/client/cBChEBGxAfU/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fus06web.zoom.us%2Fu%2Fkc482zuwmf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://us06web.zoom.us/u/kc482zuwmf</a><br>&nbsp;Solidarische Grüße&nbsp;Justin Niebus, Sahra Mirow und Florian Vollert</p><p>The post <a href="https://www.kompofo.de/online-forum-zum-thema-entwicklung-konkreter-landes-regional-und-kommunalpolitischer-massnahmen-zur-kompensation-steigender-energie-und-kraftstoffpreise/">Online-Forum zum Thema: Entwicklung konkreter landes-, regional- und kommunalpolitischer Maßnahmen zur Kompensation steigender Energie- und Kraftstoffpreise </a> first appeared on <a href="https://www.kompofo.de">Kommunalpolitisches Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Bezahlbare Energie für alle – sozial und ökologisch! Freiburger Fraktion &#8222;Eine Stadt für alle&#8220;</title>
		<link>https://www.kompofo.de/bezahlbare-energie-fuer-alle-sozial-und-oekologischfreiburger-fraktion-eine-stadt-fuer-alle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Vollert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Apr 2022 13:26:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinderäte]]></category>
		<category><![CDATA[Position]]></category>
		<category><![CDATA[Strom- und Heizkosten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Steigende Energiepreise werden uns allen schwer zusetzen. In Verbindung mit der allgemeinen Preissteigerung und jetzt dem Krieg wird diese zusätzliche finanzielle Belastung insbesondere Menschen in Grundsicherung und mit kleinen Einkommen (sog. Schwellenhaushalte) besonders hart treffen. Von Bund bis zu den Kommunen stehen alle in der Pflicht zu handeln. Der von der Bundesregierung beschlossene einmalige Heizkostenzuschuss [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Steigende Energiepreise werden uns allen schwer zusetzen. In Verbindung mit der allgemeinen Preissteigerung und jetzt dem Krieg wird diese zusätzliche finanzielle Belastung insbesondere Menschen in Grundsicherung und mit kleinen Einkommen (sog. Schwellenhaushalte) besonders hart treffen. Von Bund bis zu den Kommunen stehen alle in der Pflicht zu handeln. Der von der Bundesregierung beschlossene einmalige Heizkostenzuschuss ist gut, gilt aber vor allem für Wohngeldempfänger:innen und nicht für Empfänger:innen von Grundsicherung. Für Letztere werden die Heizkosten von den Kommunen getragen. Die ebenfalls steigenden Stromkosten werden für Grundsicherungs-Empfänger:innen von niemandem ausgeglichen.</p>



<p>Schnelle Hilfe für Grundsicherungsempfänger:innen!</p>



<span id="more-1799"></span>



<p>Wichtig wäre es deshalb, dass die Bundesregierung eine preissteigerungsbedingte Einmalzahlung an Grundsicherungsempfänger:innen von mind. 200 Euro umsetzt sowie die Grundsicherung auf mind. 670 Euro im Monat erhöht. Übergangsweise könnten wir uns einen städt. Stromkostenzuschuss vorstellen. Leider würde dieser aktuell, bei Grundsicherungsempänger:innen, so verrechnet werden, dass bei ihnen nichts davon ankommt. Hier müsste entweder die Bundesregierung Freibeträge für kommunale Unterstützungsleistungen ermöglichen oder die Stadt müsste z.B. mit der badenova ein Modell von direkt wirksamen Sozialtarifen vereinbaren. Wir wollen außerdem einen städt. Sozialfond zur Teil-Begleichung von Stromschulden um Schuldenspiralen zu vermeiden, eine gesicherte vollständige Heizkostenübernahme für Grundsicherungsempänger:innen und eine Intensivierung des Programms „Austausch Weiße Ware &amp; Stromsparcheck“.</p>



<p>Was ist noch zu tun?</p>



<p>Um die steigenden Energiekosten dauerhaft zu senken – soziales und ökologisches zusammenzubringen – werden wir uns für eine mietneutrale Wärmesanierung von FSB-Bestandswohnungen einsetzen, u.a. aus den Mitteln des Klimafonds sowie für eine schnellere Wärmesanierung öffentlicher Gebäude zur Entlastung bei den laufenden Betriebskosten und damit des städt. Haushalts.</p>



<p>Die Bundesregierung muss die Folgen der Klimakrise und des Ukraine-Russland-Krieges für Menschen stärker in den Blick nehmen. Neben der zeitlich befristeten Senkung der Mehrwertsteuer auf Strom- und Wärmekosten braucht es vor allem eine Reform des Strompreismarktes, die privaten Verbraucher:innen günstige und preisstabile Grundversorgungskontingente zur Verfügung stellt und damit wichtige soziale und ökologische Steuerungskriterien abbildet.</p>



<p>Schreiben sie uns, was Sie bewegt: buero@eine-stadt-fuer-alle.de</p><p>The post <a href="https://www.kompofo.de/bezahlbare-energie-fuer-alle-sozial-und-oekologischfreiburger-fraktion-eine-stadt-fuer-alle/">Bezahlbare Energie für alle – sozial und ökologisch! Freiburger Fraktion „Eine Stadt für alle“</a> first appeared on <a href="https://www.kompofo.de">Kommunalpolitisches Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Anfrage: Stromsperren verhindern und Maßnahmen gegen steigende Energiekosten</title>
		<link>https://www.kompofo.de/anfrage-stromsperren-verhindern-und-massnahmen-gegen-steigende-energiekosten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Vollert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Apr 2022 13:20:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinderäte]]></category>
		<category><![CDATA[Strom- und Heizkosten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kompofo.de/?p=1796</guid>

					<description><![CDATA[<p>Anfrage: Stromsperren verhindern und Maßnahmen gegen steigende Energiekosten aus Freiburg vom November 2021 Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Horn, die unterzeichnenden Stadträt:innen stellen in Bezug auf die steigenden Energie-, Strom- und Wärmekosten nachfolgende Anfrage. Uns bewegen dabei vor allem die höheren Belastungen für Menschen mit kleinen Einkommen, Empfänger:innen von Transferleistungen und sog. Schwellenhaushalte. Darüber hinaus stellt [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Anfrage: Stromsperren verhindern und Maßnahmen gegen steigende Energiekosten aus Freiburg vom November 2021</strong></p>



<p>Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Horn,</p>



<p>die unterzeichnenden Stadträt:innen stellen in Bezug auf die steigenden Energie-, Strom- und Wärmekosten nachfolgende Anfrage. Uns bewegen dabei vor allem die höheren Belastungen für Menschen mit kleinen Einkommen, Empfänger:innen von Transferleistungen und sog. Schwellenhaushalte.</p>



<span id="more-1796"></span>



<p>Darüber hinaus stellt sich allerdings auch die Frage, welche zusätzlichen Kosten auf die Kommunen durch ihre eigenen Gebäude zukommen, ob die Nebenkosten bei der FSB für die Mieter:innen signifikant steigen werden und welche Strategien eingeschlagen werden, um diese Entwicklung sozial und auch haushaltsrelevant abzumildern.</p>



<p>Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf die Studie „Energiearmut als neues soziales Risiko? Eine empirische Analyse als Basis für existenzsichernde Sozialpolitik“, und hier insbesondere auf die Seite 150ff. Quelle: https://www.boeckler.de/pdf_fof/97606.pdf</p>



<p>Vor diesem Hintergrund bitten wir um die Beantwortung folgender Fragen:</p>



<ol class="wp-block-list"><li>Was kann die Stadt tun, um Stromsperrungen zu verhindern? Besteht eine Verbindung zwischen dem Sozialamt und der Badenova bzw. anderen Stromanbietern, um etwaige Stromsperren frühzeitig zu verhindern? Gibt es hierzu Überlegungen und Planungen?</li><li>„Energiesperren stellen eine „existenzielle Bedrohung“ (Verbraucherzentrale NRW 2014, S. 9) dar, indem sie Haushalte von grundlegenden Gütern der Daseinsvorsorge abschneiden.“ Teilt die Stadt die Auffassung, dass Stromsperren grundsätzlich unmöglich gemacht werden sollten, da der Zugang zu Strom einen existenziellen Teil der Daseinsversorgung darstellt?</li></ol>



<p>2 a) Wird die Stadt in dieser Sache auch auf die regionalen Bundestagsabgeordneten zugehen, um dieses Thema in der neuen Regierung zu verankern, gerade auch vor dem massiven Preissteigerungsszenario der kommenden Monate?</p>



<p>2 b) Kann ggf. ein kommunaler Sozialfond eingerichtet werden, aus dem Ausstände kurzfristig beglichen werden können, und deren Zahlung im Nachklapp – in Verbindung mit einer Beratung – von den betroffenen Haushalten langfristig geleistet werden kann?</p>



<ol class="wp-block-list" start="3"><li>Teilt die Verwaltung die Auffassung, dass durch gezielte Information und Hinweise zum Strom- und Wärmesparen an entsprechende Haushalte ggf. teilweise ein reduzierter Verbrauch erreicht werden kann? Sind solche Informationsangebote weiterhin vorhanden und werden sie verstärkt?</li><li>Ist im Bereich des Mietwohnungsangebots der Stadtbau, in Folge der steigenden Strom- und Wärmekosten, mit einer spürbaren Erhöhung der Nebenkosten zu rechnen? Wird die FSB ihre Mieter:innen zeitnah über eine zu erwartende Erhöhung der Energiekosten informieren und darüber hinaus über Energiesparmaßnahmen aufklären? Mit welchen eigenen internen Maßnahmen wird die FSB versuchen, auf eine Dämpfung der zu erwartenden Preissteigerungen hinzuwirken?</li><li>Rechnet die Verwaltung in Folge der steigenden Strom- und Wärmekosten mit Kostensteigerungen in ihren eigenen Liegenschaften und gibt es bereits eigene interne Maßnahmen, die eine Dämpfung der Kosten ermöglichen? (z.B. durch Information des Gebäudemanagements an die Nutzer:innen, Information der Belegschaften, Strom- und Wärmespartipps, usw.). Liegt bereits eine Prognose vor, wie hoch die zusätzlichen Kosten für Strom- und Wärme (gegenüber dem Planansatz) sein könnten, wenn sie voll durchschlagen?</li></ol>



<p>Wir bedanken uns vorab für die Beantwortung unserer Fragen und Ihre Vorschläge zur Vermeidung sozialer Härten aufgrund steigender Energiekosten.</p>



<p>Mit besten Grüßen</p>



<p>Gregor Mohlberg, Stadtrat und FSB-Aufsichtsrat<br>Felix Beuter, Stadtrat<br>Irene Vogel, stv. Fraktionsvorsitzende</p><p>The post <a href="https://www.kompofo.de/anfrage-stromsperren-verhindern-und-massnahmen-gegen-steigende-energiekosten/">Anfrage: Stromsperren verhindern und Maßnahmen gegen steigende Energiekosten</a> first appeared on <a href="https://www.kompofo.de">Kommunalpolitisches Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Antrag: Kommunaler Maßnahmenplan zur Verhinderung von Energiearmut</title>
		<link>https://www.kompofo.de/antrag-kommunaler-massnahmenplan-zur-verhinderung-von-energiearmut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Vollert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Feb 2022 20:45:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antrag]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinderäte]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Strom- und Heizkosten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Karlsruher Fraktion DIE LINKE mit folgendem Antrag: Kommunaler Maßnahmenplan zur Verhinderung von EnergiearmutKarlsruhe, den 22.02.2022Der Gemeinderat möge beschließen: 1. Der Aufsichtsrat der Stadtwerke wird dazu aufgefordert, die beschlossene Gaspreiserhöhung zum 01.04.22 zurückzuzunehmen. 2. Der Aufsichtsrat der Stadtwerke wird dazu aufgefordert, eine zeitweilige Preisdeckelung für einenGasgrundbedarf von 8000 kwh/Jahr bei einem Singlehaushalt (entspricht etwa einem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Karlsruher Fraktion DIE LINKE mit folgendem Antrag: Kommunaler Maßnahmenplan zur Verhinderung von Energiearmut<br>Karlsruhe, den 22.02.2022<br>Der Gemeinderat möge beschließen: </p>



<p>1. Der Aufsichtsrat der Stadtwerke wird dazu aufgefordert, die beschlossene Gaspreiserhöhung zum 01.04.22 zurückzuzunehmen. </p>



<p>2. Der Aufsichtsrat der Stadtwerke wird dazu aufgefordert, eine zeitweilige Preisdeckelung für einen<br>Gasgrundbedarf von 8000 kwh/Jahr bei einem Singlehaushalt (entspricht etwa einem halben<br>Jahresverbrauch bei einer 100m² Wohnung) vorzunehmen, bis sich die Preise wieder normalisiert haben. Analog dazu wird dies auch bei einem Stromgrundbedarf von 100 kwh pro/Monat bzw. 1200 kwh/pro Jahr veranlasst. Bei Haushalten mit mehreren Personen soll der Grundbedarf für Gas und Strom entsprechend erhöht werden. </p>



<span id="more-1779"></span>



<p>3. Die Stadtverwaltung führt einen einmaligen Energiekostenzuschuss für Berechtigte des Karlsruher<br>Passes in Höhe von 200€ pro Person ein und zahlt diesen schnellstmöglich aus. </p>



<p>3.1. Personen, die Anspruch auf den Energiekostenzuschuss des Bundes haben, sollen eine<br>Ausgleichszahlung in Höhe der Differenz zu den 200€ erhalten. </p>



<p>3.2. Personen, die Anspruch auf eine Übernahme der Energiekosten anhand der Richtlinien des<br>SGB II (Grundsicherung für Arbeitssuchende sowie Sozialgeld) haben, sollen über das Jobcenter<br>eine vollständige Übernahme der Energiekosten erhalten. Bei Anspruch nach SGB XII<br>(Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung sowie Hilfe zum Lebensunterhalt) und<br>nach Asylbewerberleistungsleistungsgesetz sollen über die Sozial- und Jugendbehörde eine<br>vollständige Übernahme der Energiekosten erhalten. </p>



<p>4. . Die Stadtverwaltung führt einen Sozialenergiefonds ein, über den eine Übernahme von nicht<br>bezahlbaren und unverschuldet verursachten Energiepreisschulden nach individueller Prüfung des<br>Sachverhalts abgewickelt wird. </p>



<p>4.1. Der Aufsichtsrat der Stadtwerke wird dazu gefordert, auf Energie- und Wassersperren<br>aufgrund nicht bezahlter Energie- und Wasserkosten zu verzichten. Eine gleiche Aufforderung<br>ergeht auch an sonstige in Karlsruhe aktive Energieversorger</p>



<p>5. Die Stadt erstellt einen kommunalen Heizspiegel, um bei der Übernahme von Energiekosten nach §<br>22 SGB II durch den Bund auf kommunale Daten (Energiekosten) zurückgreifen zu können. Begründung:<br><br>Die von den Stadtwerken beschlossenen Energiepreiserhöhungen führen zu enormen Belastungen bei<br>den Kund*innen. Bei einem Gasverbrauch von 3500 kWh eines durchschnittlichen<br>Einpersonenhaushalts führt die beschlossene Erhöhung um 4,05 Cent pro kWh sowie die Erhöhung<br>von 10% zu Jahresbeginn zu einer Erhöhung der Gaskosten um 173,60 Euro. Bei einem<br>Stromverbrauch von durchschnittlich 1300 kWh Strom pro Jahr führt die beschlossene Erhöhung der<br>Stadtwerke von durchschnittlich 11% zu einer Erhöhung der Stromkosten um 36,99 Euro. Bei<br>Mehrpersonenhaushalt sind die zusätzlichen Aufwände entsprechend höher. Andere kommunale<br>Stadtwerke haben die Preise weniger stark erhöht. Zu 1. Die Stadtwerke Karlsruhe haben als kommunaler Energiegrundversorger eine gesellschaftliche<br>und sozialpolitische Verantwortung. Mit dem getroffenen Beschluss wird dieser Verantwortung nicht<br>nachgegangen. Eine geringere Preiserhöhung wäre auch angesichts hoher Überschüsse der Stadtwerke<br>(zuletzt 2020 ca. 17 Mio. Euro) möglich und geboten. Zu 2. Besonders einkommensschwache Haushalte – unabhängig ob erwerblos, Rentenbezug oder in<br>einem Lohnverhältnis mit geringem Einkommen – sind von Energiepreiserhöhungen massiv betroffen<br>und werden zusätzlich in die Armut getrieben. Daher braucht es dringend eine Deckelung der<br>Energiekosten, die zumindest den Grundbedarf an Gas und Strom betrifft. Das Institut für<br>Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung hat<br>hierzu eine zeitweilige Preisdeckelung für einen Gas-Grundbedarf von 8000 kwh/Jahr vorgeschlagen.<br>Die Gasmenge würde ungefähr dem halben Jahresverbrauch einer Wohnung mit 100 Quadratmetern<br>entsprechen. Bei Haushalten mit vielen Personen könnte das Kontingent auch größer sein (Quelle:<br>https://www.handelsblatt.com/dpa/konjunktur/wirtschaft-handel-und-finanzen-institut-imk-schlaegt-<br>zeitweise-preisdeckel-fuer-gas-grundbedarf-vor/28070210.html?ticket=ST-15287502-<br>9T7tElNhDwpdxBjC3NbT-ap3). Zu 3. Auch Kund*innen anderer Energieanbieter sind, teilweise noch stärker, von den<br>Preissteigerungen betroffen. Unabhängig vom Energieanbieter müssen die Karlsruher Bürger*innen von<br>der Stadt unterstützt werden. Der Zuschuss der Bundesregierung, der 135 € für einen Einzelhaushalt<br>und 175 € für Zwei-Personen-Haushalt + 35 € für jede weitere Person vorsieht, ist nicht nur zu wenig,<br>er schließt auch diejenigen Geringverdiener*innen aus, die nicht wohngeldberechtigt sind. Daher soll<br>ein einmaliger, kommunaler Zuschuss in Höhe von 200 € an alle Karlsruher-Pass-Berechtigten<br>ausgezahlt werden. Für alle, die anhand der Regelung des Bundes einen Zuschuss bekommen, soll ein<br>Ausgleich in Höhe der Differenz zu den 200€ ausgezahlt werden. Personen, die Anspruch auf eine<br>Übernahme der Energiekosten anhand der kommunalen Richtlinien des §22 SGB II haben, sollen über<br>das Jobcenter eine vollständige Übernahme der Energiekosten erhalten. Die Jobcenter haben versichert,<br>dass sie die zusätzlichen, erhöhten, Kosten übernehmen. Damit dies auch tatsächlich umgesetzt wird,<br>soll sich die Stadt dafür einsetzen.<br>Zu 4. Als weitere Maßnahme gegen Energiearmut soll ein Sozialenergiefonds eingeführt werden. Über<br>diesen sollen Energieschulden nach individueller Prüfung (teilweise) übernommen oder andere<br>präventive Instrumente angewandt werden, sodass es zu keinerlei Energiesperren von Karlsruher<br>Bürger*innen und es nicht zu einer weiteren Verschlimmerung der Situation kommt. Die Stadt fordert<br>des Weiteren alle Energie- und Wasserversorger für Karlsruher Bürger*innen auf, auf Energie- und Wassersperren vollständig zu verzichten. Die Versorgung mit Energie und Wasser gehört zur<br>unverzichtbaren Daseinsvorsorge für alle Menschen in der Stadt. Der Oberbürgermeister wird aufgefordert, bei Bund und Land dafür einzutreten, dass nicht die<br>Kommunen Leidtragende dieser Energiepreiskrise werden. Hierzu soll er entsprechend eine<br>Kompensation von erhöhten Mehrzahlungen der Stadt einfordern. Die Situation kommunaler<br>Stadtwerke darf sich durch steigende Energiekosten nicht verschlechtern, der Haushalt der Kommunen<br>nicht durch Zahlungen gemäß SGBII §22 zusätzlich belastet werden. </p>



<p>Unterzeichnet von: Vorstandskollektiv Fraktion DIE LINKE Lukas Bimmerle, Karin Binder, Mathilde Göttel</p>



<p><canvas width="1335" height="1887">5. Die Stadt erstellt einen kommunalen Heizspiegel, um bei der Übernahme von Energiekosten nach §<br>22 SGB II durch den Bund auf kommunale Daten (Energiekosten) zurückgreifen zu können. Begründung:<br><br>Die von den Stadtwerken beschlossenen Energiepreiserhöhungen führen zu enormen Belastungen bei<br>den Kund*innen. Bei einem Gasverbrauch von 3500 kWh eines durchschnittlichen<br>Einpersonenhaushalts führt die beschlossene Erhöhung um 4,05 Cent pro kWh sowie die Erhöhung<br>von 10% zu Jahresbeginn zu einer Erhöhung der Gaskosten um 173,60 Euro. Bei einem<br>Stromverbrauch von durchschnittlich 1300 kWh Strom pro Jahr führt die beschlossene Erhöhung der<br>Stadtwerke von durchschnittlich 11% zu einer Erhöhung der Stromkosten um 36,99 Euro. Bei<br>Mehrpersonenhaushalt sind die zusätzlichen Aufwände entsprechend höher. Andere kommunale<br>Stadtwerke haben die Preise weniger stark erhöht. Zu 1. Die Stadtwerke Karlsruhe haben als kommunaler Energiegrundversorger eine gesellschaftliche<br>und sozialpolitische Verantwortung. Mit dem getroffenen Beschluss wird dieser Verantwortung nicht<br>nachgegangen. Eine geringere Preiserhöhung wäre auch angesichts hoher Überschüsse der Stadtwerke<br>(zuletzt 2020 ca. 17 Mio. Euro) möglich und geboten. Zu 2. Besonders einkommensschwache Haushalte – unabhängig ob erwerblos, Rentenbezug oder in<br>einem Lohnverhältnis mit geringem Einkommen – sind von Energiepreiserhöhungen massiv betroffen<br>und werden zusätzlich in die Armut getrieben. Daher braucht es dringend eine Deckelung der<br>Energiekosten, die zumindest den Grundbedarf an Gas und Strom betrifft. Das Institut für<br>Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung hat<br>hierzu eine zeitweilige Preisdeckelung für einen Gas-Grundbedarf von 8000 kwh/Jahr vorgeschlagen.<br>Die Gasmenge würde ungefähr dem halben Jahresverbrauch einer Wohnung mit 100 Quadratmetern<br>entsprechen. Bei Haushalten mit vielen Personen könnte das Kontingent auch größer sein (Quelle:<br>https://www.handelsblatt.com/dpa/konjunktur/wirtschaft-handel-und-finanzen-institut-imk-schlaegt-<br>zeitweise-preisdeckel-fuer-gas-grundbedarf-vor/28070210.html?ticket=ST-15287502-<br>9T7tElNhDwpdxBjC3NbT-ap3). Zu 3. Auch Kund*innen anderer Energieanbieter sind, teilweise noch stärker, von den<br>Preissteigerungen betroffen. Unabhängig vom Energieanbieter müssen die Karlsruher Bürger*innen von<br>der Stadt unterstützt werden. Der Zuschuss der Bundesregierung, der 135 € für einen Einzelhaushalt<br>und 175 € für Zwei-Personen-Haushalt + 35 € für jede weitere Person vorsieht, ist nicht nur zu wenig,<br>er schließt auch diejenigen Geringverdiener*innen aus, die nicht wohngeldberechtigt sind. Daher soll<br>ein einmaliger, kommunaler Zuschuss in Höhe von 200 € an alle Karlsruher-Pass-Berechtigten<br>ausgezahlt werden. Für alle, die anhand der Regelung des Bundes einen Zuschuss bekommen, soll ein<br>Ausgleich in Höhe der Differenz zu den 200€ ausgezahlt werden. Personen, die Anspruch auf eine<br>Übernahme der Energiekosten anhand der kommunalen Richtlinien des §22 SGB II haben, sollen über<br>das Jobcenter eine vollständige Übernahme der Energiekosten erhalten. Die Jobcenter haben versichert,<br>dass sie die zusätzlichen, erhöhten, Kosten übernehmen. Damit dies auch tatsächlich umgesetzt wird,<br>soll sich die Stadt dafür einsetzen.<br>Zu 4. Als weitere Maßnahme gegen Energiearmut soll ein Sozialenergiefonds eingeführt werden. Über<br>diesen sollen Energieschulden nach individueller Prüfung (teilweise) übernommen oder andere<br>präventive Instrumente angewandt werden, sodass es zu keinerlei Energiesperren von Karlsruher<br>Bürger*innen und es nicht zu einer weiteren Verschlimmerung der Situation kommt. Die Stadt fordert<br>des Weiteren alle Energie- und Wasserversorger für Karlsruher Bürger*innen auf, auf Energie- und <canvas width="1335" height="1887">Wassersperren vollständig zu verzichten. Die Versorgung mit Energie und Wasser gehört zur<br>unverzichtbaren Daseinsvorsorge für alle Menschen in der Stadt. Der Oberbürgermeister wird aufgefordert, bei Bund und Land dafür einzutreten, dass nicht die<br>Kommunen Leidtragende dieser Energiepreiskrise werden. Hierzu soll er entsprechend eine<br>Kompensation von erhöhten Mehrzahlungen der Stadt einfordern. Die Situation kommunaler<br>Stadtwerke darf sich durch steigende Energiekosten nicht verschlechtern, der Haushalt der Kommunen<br>nicht durch Zahlungen gemäß SGBII §22 zusätzlich belastet werden. Unterzeichnet von: Vorstandskollektiv Fraktion DIE LINKE Lukas Bimmerle, Karin Binder, Mathilde Götte</canvas></canvas></p><p>The post <a href="https://www.kompofo.de/antrag-kommunaler-massnahmenplan-zur-verhinderung-von-energiearmut/">Antrag: Kommunaler Maßnahmenplan zur Verhinderung von Energiearmut</a> first appeared on <a href="https://www.kompofo.de">Kommunalpolitisches Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Energiekosten für Bedarfsgemeinschaften nach SGB II ausgleichen</title>
		<link>https://www.kompofo.de/energiekosten-fuer-bedarfsgemeinschaften-nach-sgb-ii-ausgleichen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Vollert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Feb 2022 20:07:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antrag]]></category>
		<category><![CDATA[Kreistage]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Strom- und Heizkosten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kompofo.de/?p=1776</guid>

					<description><![CDATA[<p>Musterantrag vom kommunalpolitischen forum Land Brandenburg: Liebe Mitstreiter, der Kreistag Oder-Spree hat auf Antrag der Fraktion Die Linke folgendeErklärung beschlossen, die auch als Muster für andere Kreistage dienenkann: „Energiekosten für Bedarfsgemeinschaften nach SGB II ausgleichen Im Landkreis Oder-Spree als Optionskommune sind sowohl die allgemeinenSätze der Grundsicherung als auch die Kosten der Unterkunft &#8211; bestehendaus Kaltmiete, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Musterantrag vom kommunalpolitischen forum Land Brandenburg:</p>



<p>Liebe Mitstreiter,</p>



<p>der Kreistag Oder-Spree hat auf Antrag der Fraktion Die Linke folgende<br>Erklärung beschlossen, die auch als Muster für andere Kreistage dienen<br>kann:</p>



<p>„Energiekosten für Bedarfsgemeinschaften nach SGB II ausgleichen</p>



<p>Im Landkreis Oder-Spree als Optionskommune sind sowohl die allgemeinen<br>Sätze der Grundsicherung als auch die Kosten der Unterkunft &#8211; bestehend<br>aus Kaltmiete, Betriebs- und Heizkosten &#8211; Positionen des Kreishaushalts.</p>



<span id="more-1776"></span>



<p>Für die Heizkosten hat der Landkreis wegen der gestiegenen<br>Energiepreise in seinem Haushalt für 2022 gegenüber 2021 einen Zuwachs<br>von 25% angesetzt.<br>Die Berechtigten haben in diesem Falle einen gesetzlichen Anspruch auf<br>die Erstattung der angemessenen Kosten.</p>



<p>Die Strompreise, die einer ähnlichen Entwicklung unterlagen, sind<br>jedoch aus dem Regelsatz zu bestreiten. Dessen marginale Erhöhung<br>gleicht den tatsächlichen Mehraufwand bei weitem nicht aus.</p>



<p>Um Notlagen zu vermeiden erwartet der Kreistag einen Ausgleich für die<br>Preissteigerungen der Energiepreise im Regelsatz, der den tatsächlichen<br>Aufwand deckt.</p>



<p>Der Landrat wird beauftragt, diese Forderung dem zuständigen<br>Bundesministerium zu übermitteln.&#8220;</p><p>The post <a href="https://www.kompofo.de/energiekosten-fuer-bedarfsgemeinschaften-nach-sgb-ii-ausgleichen/">Energiekosten für Bedarfsgemeinschaften nach SGB II ausgleichen</a> first appeared on <a href="https://www.kompofo.de">Kommunalpolitisches Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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