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	<title>Soziales | Kommunalpolitisches Forum</title>
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	<description>Baden-Württemberg e.V.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 28 Jun 2022 06:49:09 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>Keine Rückzahlung für Differenzbeträge beim 9-Euro-Ticket für ALG-II-Empfänger:innen</title>
		<link>https://www.kompofo.de/keine-rueckzahlung-fuer-differenzbetraege-beim-9-euro-ticket-fuer-alg-ii-empfaengerinnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Vollert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jun 2022 06:49:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Antrag]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Antrag der Der FrAKTION im Stuttgarter Gemeinderat Wir beantragen:Das Jobcenter Stuttgart verzichtet auf die Rückforderung für Differenzbeträge zwischenFörderung für Mobilität und den verringerten Kosten durch das 9-Euro-Ticket bei ALG-IIEmpfänger:innen. Begründung:In vielen Bereichen steigen die Kosten für die Menschen in Deutschland deutlich, besondershart trifft das diejenigen, die sowieso schon sehr wenig zur Verfügung haben. Das 9-Euro-Ticketwurde [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Antrag der Der FrAKTION im Stuttgarter Gemeinderat</em></p>



<p><strong>Wir beantragen:</strong><br>Das Jobcenter Stuttgart verzichtet auf die Rückforderung für Differenzbeträge zwischen<br>Förderung für Mobilität und den verringerten Kosten durch das 9-Euro-Ticket bei ALG-IIEmpfänger:innen.</p>



<span id="more-1834"></span>



<p><strong>Begründung:</strong><br>In vielen Bereichen steigen die Kosten für die Menschen in Deutschland deutlich, besonders<br>hart trifft das diejenigen, die sowieso schon sehr wenig zur Verfügung haben. Das 9-Euro-Ticket<br>wurde als sozialpolitische Maßnahme eingeführt um die Menschen, die unter der Inflation leiden<br>zu entlasten. Wie nun der Presse zu entnehmen ist, fordern einzelne Jobcenter Menschen in<br>ALG-II Leistungsbezug auf, die Differenzbeträge zwischen Förderung für Mobilität und dem<br>vergünstigten Ticketpreis nachzuzahlen, dieses Vorgehen konterkariert jedoch das eigentliche<br>Ziel des 9-Euro-Tickets, eine spürbare Entlastung zu schaffen, abgesehen davon, dass die<br>Regelsätze allgemein viel zu niedrig sind -aus diesem Grund, sollten die Stuttgarter Jobcenter<br>die Forderung einer Rückzahlung unterlassen.<a href="https://wa.me/?text=Keine%20R%C3%BCckzahlung%20f%C3%BCr%20Differenzbetr%C3%A4ge%20beim%209-Euro-Ticket%20f%C3%BCr%20ALG-II-Empf%C3%A4nger:innen:%20https://diefraktion-stuttgart.de/2022/06/23/keine-rueckzahlung-fuer-differenzbetraege-beim-9-euro-ticket-fuer-alg-ii-empfaengerinnen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"></a></p><p>The post <a href="https://www.kompofo.de/keine-rueckzahlung-fuer-differenzbetraege-beim-9-euro-ticket-fuer-alg-ii-empfaengerinnen/">Keine Rückzahlung für Differenzbeträge beim 9-Euro-Ticket für ALG-II-Empfänger:innen</a> first appeared on <a href="https://www.kompofo.de">Kommunalpolitisches Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Antrag aus Schwäbisch Gmünd zum Spannungsfeld Sozialfürsorge, Bildung und Erziehung in Kita und Grundschule</title>
		<link>https://www.kompofo.de/antrag-aus-schwaebisch-gmuend-zum-spannungsfeld-sozialfuersorge-bildung-und-erziehung-in-kita-und-grundschule/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Vollert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jun 2022 10:32:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Antrag]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinderäte]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend & Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kindergarten/Kita/Krippe]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fraktion DIE LINKEMarktplatz 173525 Schwäbisch GmündSchwäbisch Gmünd, 30.05.2022 Die Fraktion DIE LINKE beantragt:A. Eine Besichtigung einer Kindertagesstätte und einer Grundschule durch denVerwaltungsausschuss und den Sozialausschuss mit dem besonderen Fokusauf das Thema: „Kita und Schule im Spannungsfeld zwischen Sozialfürsorge,Erziehung und Bildung“. Ziel der Besichtigung soll es sein, dass wir Ausschussmitglieder einen Eindruck der aktuellen Herausforderungen und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Fraktion DIE LINKE<br>Marktplatz 1<br>73525 Schwäbisch Gmünd<br>Schwäbisch Gmünd, 30.05.2022</p>



<p><br>Die Fraktion DIE LINKE beantragt:<br>A. Eine Besichtigung einer Kindertagesstätte und einer Grundschule durch den<br>Verwaltungsausschuss und den Sozialausschuss mit dem besonderen Fokus<br>auf das Thema: „Kita und Schule im Spannungsfeld zwischen Sozialfürsorge,<br>Erziehung und Bildung“. Ziel der Besichtigung soll es sein, dass wir Ausschussmitglieder einen Eindruck der aktuellen Herausforderungen und Rahmenbedingungen in der Arbeit der ErzieherInnen und der GrundschullehrerInnen anhand von anonymisierten Fallbeispielen erhalten.</p>



<span id="more-1828"></span>



<p><br>B. Einen Vortrag einer/eines Verantwortlichen der Vinzenz von Paul gGMBH<br>Göppingen (oder einer anderen Einrichtung die sich mit dem Thema „Kinder<br>mit besonderen Bedarfen“ beschäftigt), zum Thema „Heilpädagogischer Fach-<br>dienst für Kindertageseinrichtungen“.</p>



<p><br>Begründung:<br>Die zurückliegenden Jahre der Corona Pandemie haben das Arbeiten an den Kinder-<br>tagesstätten und den Schulen nicht einfacher gemacht. Aber auch schon vorher sind<br>die Herausforderungen immer weiter angestiegen und dies bei gleichzeitigem Fach-<br>kräftemangel in vielen Bildungseinrichtungen. Im selben Zeitraum steigen die Erwar-<br>tungen durch die Eltern an die Einrichtungen und deren Betreuungsangebote bzw.<br>sind oftmals auch Defizite im Elternhaus der Kinder vorhanden. Im Rahmen der<br>Ganztagesbetreuung treten aber auch immer mehr Defizite im Umgang miteinander </p>



<p>und in der Persönlichkeitsentwicklung der Kinder zutage. Um Beispielhalft mal einen Eindruck über die täglichen Herausforderungen an den Bildungseinrichtungen im vorschulischen wie im Primarbereich zu erhalten, möchte unsere Fraktion beantragen, eine Besichtigung vorzunehmen und sich mit den Fachkräften auszutauschen. Wir meinen wir sollten als Kommune, als Landkreis und natürlich auch als Land Baden Württemberg diese Herausforderung annehmen und gemeinsam überlegen, wie eine gute Gmünder Lösung aussehen könne.</p>



<p>Stellvertretend für die Fraktion</p>



<p>Alexander Relea-Linder&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sebastian Fritz</p>



<p>(stellvertretender Fraktionsvorsitzender)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Fraktionsvorsitzender)</p>



<p><canvas width="1320" height="1866">und in der Persönlichkeitsentwicklung der Kinder zutage. Um Beispielhalft mal einen<br>Eindruck über die täglichen Herausforderungen an den Bildungseinrichtungen im vor-<br>schulischen wie im Primarbereich zu erhalten, möchte unsere Fraktion beantragen,<br>eine Besichtigung vorzunehmen und sich mit den Fachkräften auszutauschen. Wir<br>meinen wir sollten als Kommune, als Landkreis und natürlich auch als Land Baden<br>Württemberg diese Herausforderung annehmen und gemeinsam überlegen, wie eine<br>gute Gmünder Lösung aussehen könne.<br>Stellvertretend für die Fraktion<br>Alexander Relea-Linder Sebastian Fritz<br>(stellvertretender Fraktionsvorsitzender) (Fraktionsvorsitzender)</canvas></p><p>The post <a href="https://www.kompofo.de/antrag-aus-schwaebisch-gmuend-zum-spannungsfeld-sozialfuersorge-bildung-und-erziehung-in-kita-und-grundschule/">Antrag aus Schwäbisch Gmünd zum Spannungsfeld Sozialfürsorge, Bildung und Erziehung in Kita und Grundschule</a> first appeared on <a href="https://www.kompofo.de">Kommunalpolitisches Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Antrag: Kommunaler Maßnahmenplan zur Verhinderung von Energiearmut</title>
		<link>https://www.kompofo.de/antrag-kommunaler-massnahmenplan-zur-verhinderung-von-energiearmut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Vollert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Feb 2022 20:45:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antrag]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinderäte]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Strom- und Heizkosten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Karlsruher Fraktion DIE LINKE mit folgendem Antrag: Kommunaler Maßnahmenplan zur Verhinderung von EnergiearmutKarlsruhe, den 22.02.2022Der Gemeinderat möge beschließen: 1. Der Aufsichtsrat der Stadtwerke wird dazu aufgefordert, die beschlossene Gaspreiserhöhung zum 01.04.22 zurückzuzunehmen. 2. Der Aufsichtsrat der Stadtwerke wird dazu aufgefordert, eine zeitweilige Preisdeckelung für einenGasgrundbedarf von 8000 kwh/Jahr bei einem Singlehaushalt (entspricht etwa einem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Karlsruher Fraktion DIE LINKE mit folgendem Antrag: Kommunaler Maßnahmenplan zur Verhinderung von Energiearmut<br>Karlsruhe, den 22.02.2022<br>Der Gemeinderat möge beschließen: </p>



<p>1. Der Aufsichtsrat der Stadtwerke wird dazu aufgefordert, die beschlossene Gaspreiserhöhung zum 01.04.22 zurückzuzunehmen. </p>



<p>2. Der Aufsichtsrat der Stadtwerke wird dazu aufgefordert, eine zeitweilige Preisdeckelung für einen<br>Gasgrundbedarf von 8000 kwh/Jahr bei einem Singlehaushalt (entspricht etwa einem halben<br>Jahresverbrauch bei einer 100m² Wohnung) vorzunehmen, bis sich die Preise wieder normalisiert haben. Analog dazu wird dies auch bei einem Stromgrundbedarf von 100 kwh pro/Monat bzw. 1200 kwh/pro Jahr veranlasst. Bei Haushalten mit mehreren Personen soll der Grundbedarf für Gas und Strom entsprechend erhöht werden. </p>



<span id="more-1779"></span>



<p>3. Die Stadtverwaltung führt einen einmaligen Energiekostenzuschuss für Berechtigte des Karlsruher<br>Passes in Höhe von 200€ pro Person ein und zahlt diesen schnellstmöglich aus. </p>



<p>3.1. Personen, die Anspruch auf den Energiekostenzuschuss des Bundes haben, sollen eine<br>Ausgleichszahlung in Höhe der Differenz zu den 200€ erhalten. </p>



<p>3.2. Personen, die Anspruch auf eine Übernahme der Energiekosten anhand der Richtlinien des<br>SGB II (Grundsicherung für Arbeitssuchende sowie Sozialgeld) haben, sollen über das Jobcenter<br>eine vollständige Übernahme der Energiekosten erhalten. Bei Anspruch nach SGB XII<br>(Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung sowie Hilfe zum Lebensunterhalt) und<br>nach Asylbewerberleistungsleistungsgesetz sollen über die Sozial- und Jugendbehörde eine<br>vollständige Übernahme der Energiekosten erhalten. </p>



<p>4. . Die Stadtverwaltung führt einen Sozialenergiefonds ein, über den eine Übernahme von nicht<br>bezahlbaren und unverschuldet verursachten Energiepreisschulden nach individueller Prüfung des<br>Sachverhalts abgewickelt wird. </p>



<p>4.1. Der Aufsichtsrat der Stadtwerke wird dazu gefordert, auf Energie- und Wassersperren<br>aufgrund nicht bezahlter Energie- und Wasserkosten zu verzichten. Eine gleiche Aufforderung<br>ergeht auch an sonstige in Karlsruhe aktive Energieversorger</p>



<p>5. Die Stadt erstellt einen kommunalen Heizspiegel, um bei der Übernahme von Energiekosten nach §<br>22 SGB II durch den Bund auf kommunale Daten (Energiekosten) zurückgreifen zu können. Begründung:<br><br>Die von den Stadtwerken beschlossenen Energiepreiserhöhungen führen zu enormen Belastungen bei<br>den Kund*innen. Bei einem Gasverbrauch von 3500 kWh eines durchschnittlichen<br>Einpersonenhaushalts führt die beschlossene Erhöhung um 4,05 Cent pro kWh sowie die Erhöhung<br>von 10% zu Jahresbeginn zu einer Erhöhung der Gaskosten um 173,60 Euro. Bei einem<br>Stromverbrauch von durchschnittlich 1300 kWh Strom pro Jahr führt die beschlossene Erhöhung der<br>Stadtwerke von durchschnittlich 11% zu einer Erhöhung der Stromkosten um 36,99 Euro. Bei<br>Mehrpersonenhaushalt sind die zusätzlichen Aufwände entsprechend höher. Andere kommunale<br>Stadtwerke haben die Preise weniger stark erhöht. Zu 1. Die Stadtwerke Karlsruhe haben als kommunaler Energiegrundversorger eine gesellschaftliche<br>und sozialpolitische Verantwortung. Mit dem getroffenen Beschluss wird dieser Verantwortung nicht<br>nachgegangen. Eine geringere Preiserhöhung wäre auch angesichts hoher Überschüsse der Stadtwerke<br>(zuletzt 2020 ca. 17 Mio. Euro) möglich und geboten. Zu 2. Besonders einkommensschwache Haushalte – unabhängig ob erwerblos, Rentenbezug oder in<br>einem Lohnverhältnis mit geringem Einkommen – sind von Energiepreiserhöhungen massiv betroffen<br>und werden zusätzlich in die Armut getrieben. Daher braucht es dringend eine Deckelung der<br>Energiekosten, die zumindest den Grundbedarf an Gas und Strom betrifft. Das Institut für<br>Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung hat<br>hierzu eine zeitweilige Preisdeckelung für einen Gas-Grundbedarf von 8000 kwh/Jahr vorgeschlagen.<br>Die Gasmenge würde ungefähr dem halben Jahresverbrauch einer Wohnung mit 100 Quadratmetern<br>entsprechen. Bei Haushalten mit vielen Personen könnte das Kontingent auch größer sein (Quelle:<br>https://www.handelsblatt.com/dpa/konjunktur/wirtschaft-handel-und-finanzen-institut-imk-schlaegt-<br>zeitweise-preisdeckel-fuer-gas-grundbedarf-vor/28070210.html?ticket=ST-15287502-<br>9T7tElNhDwpdxBjC3NbT-ap3). Zu 3. Auch Kund*innen anderer Energieanbieter sind, teilweise noch stärker, von den<br>Preissteigerungen betroffen. Unabhängig vom Energieanbieter müssen die Karlsruher Bürger*innen von<br>der Stadt unterstützt werden. Der Zuschuss der Bundesregierung, der 135 € für einen Einzelhaushalt<br>und 175 € für Zwei-Personen-Haushalt + 35 € für jede weitere Person vorsieht, ist nicht nur zu wenig,<br>er schließt auch diejenigen Geringverdiener*innen aus, die nicht wohngeldberechtigt sind. Daher soll<br>ein einmaliger, kommunaler Zuschuss in Höhe von 200 € an alle Karlsruher-Pass-Berechtigten<br>ausgezahlt werden. Für alle, die anhand der Regelung des Bundes einen Zuschuss bekommen, soll ein<br>Ausgleich in Höhe der Differenz zu den 200€ ausgezahlt werden. Personen, die Anspruch auf eine<br>Übernahme der Energiekosten anhand der kommunalen Richtlinien des §22 SGB II haben, sollen über<br>das Jobcenter eine vollständige Übernahme der Energiekosten erhalten. Die Jobcenter haben versichert,<br>dass sie die zusätzlichen, erhöhten, Kosten übernehmen. Damit dies auch tatsächlich umgesetzt wird,<br>soll sich die Stadt dafür einsetzen.<br>Zu 4. Als weitere Maßnahme gegen Energiearmut soll ein Sozialenergiefonds eingeführt werden. Über<br>diesen sollen Energieschulden nach individueller Prüfung (teilweise) übernommen oder andere<br>präventive Instrumente angewandt werden, sodass es zu keinerlei Energiesperren von Karlsruher<br>Bürger*innen und es nicht zu einer weiteren Verschlimmerung der Situation kommt. Die Stadt fordert<br>des Weiteren alle Energie- und Wasserversorger für Karlsruher Bürger*innen auf, auf Energie- und Wassersperren vollständig zu verzichten. Die Versorgung mit Energie und Wasser gehört zur<br>unverzichtbaren Daseinsvorsorge für alle Menschen in der Stadt. Der Oberbürgermeister wird aufgefordert, bei Bund und Land dafür einzutreten, dass nicht die<br>Kommunen Leidtragende dieser Energiepreiskrise werden. Hierzu soll er entsprechend eine<br>Kompensation von erhöhten Mehrzahlungen der Stadt einfordern. Die Situation kommunaler<br>Stadtwerke darf sich durch steigende Energiekosten nicht verschlechtern, der Haushalt der Kommunen<br>nicht durch Zahlungen gemäß SGBII §22 zusätzlich belastet werden. </p>



<p>Unterzeichnet von: Vorstandskollektiv Fraktion DIE LINKE Lukas Bimmerle, Karin Binder, Mathilde Göttel</p>



<p><canvas width="1335" height="1887">5. Die Stadt erstellt einen kommunalen Heizspiegel, um bei der Übernahme von Energiekosten nach §<br>22 SGB II durch den Bund auf kommunale Daten (Energiekosten) zurückgreifen zu können. Begründung:<br><br>Die von den Stadtwerken beschlossenen Energiepreiserhöhungen führen zu enormen Belastungen bei<br>den Kund*innen. Bei einem Gasverbrauch von 3500 kWh eines durchschnittlichen<br>Einpersonenhaushalts führt die beschlossene Erhöhung um 4,05 Cent pro kWh sowie die Erhöhung<br>von 10% zu Jahresbeginn zu einer Erhöhung der Gaskosten um 173,60 Euro. Bei einem<br>Stromverbrauch von durchschnittlich 1300 kWh Strom pro Jahr führt die beschlossene Erhöhung der<br>Stadtwerke von durchschnittlich 11% zu einer Erhöhung der Stromkosten um 36,99 Euro. Bei<br>Mehrpersonenhaushalt sind die zusätzlichen Aufwände entsprechend höher. Andere kommunale<br>Stadtwerke haben die Preise weniger stark erhöht. Zu 1. Die Stadtwerke Karlsruhe haben als kommunaler Energiegrundversorger eine gesellschaftliche<br>und sozialpolitische Verantwortung. Mit dem getroffenen Beschluss wird dieser Verantwortung nicht<br>nachgegangen. Eine geringere Preiserhöhung wäre auch angesichts hoher Überschüsse der Stadtwerke<br>(zuletzt 2020 ca. 17 Mio. Euro) möglich und geboten. Zu 2. Besonders einkommensschwache Haushalte – unabhängig ob erwerblos, Rentenbezug oder in<br>einem Lohnverhältnis mit geringem Einkommen – sind von Energiepreiserhöhungen massiv betroffen<br>und werden zusätzlich in die Armut getrieben. Daher braucht es dringend eine Deckelung der<br>Energiekosten, die zumindest den Grundbedarf an Gas und Strom betrifft. Das Institut für<br>Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung hat<br>hierzu eine zeitweilige Preisdeckelung für einen Gas-Grundbedarf von 8000 kwh/Jahr vorgeschlagen.<br>Die Gasmenge würde ungefähr dem halben Jahresverbrauch einer Wohnung mit 100 Quadratmetern<br>entsprechen. Bei Haushalten mit vielen Personen könnte das Kontingent auch größer sein (Quelle:<br>https://www.handelsblatt.com/dpa/konjunktur/wirtschaft-handel-und-finanzen-institut-imk-schlaegt-<br>zeitweise-preisdeckel-fuer-gas-grundbedarf-vor/28070210.html?ticket=ST-15287502-<br>9T7tElNhDwpdxBjC3NbT-ap3). Zu 3. Auch Kund*innen anderer Energieanbieter sind, teilweise noch stärker, von den<br>Preissteigerungen betroffen. Unabhängig vom Energieanbieter müssen die Karlsruher Bürger*innen von<br>der Stadt unterstützt werden. Der Zuschuss der Bundesregierung, der 135 € für einen Einzelhaushalt<br>und 175 € für Zwei-Personen-Haushalt + 35 € für jede weitere Person vorsieht, ist nicht nur zu wenig,<br>er schließt auch diejenigen Geringverdiener*innen aus, die nicht wohngeldberechtigt sind. Daher soll<br>ein einmaliger, kommunaler Zuschuss in Höhe von 200 € an alle Karlsruher-Pass-Berechtigten<br>ausgezahlt werden. Für alle, die anhand der Regelung des Bundes einen Zuschuss bekommen, soll ein<br>Ausgleich in Höhe der Differenz zu den 200€ ausgezahlt werden. Personen, die Anspruch auf eine<br>Übernahme der Energiekosten anhand der kommunalen Richtlinien des §22 SGB II haben, sollen über<br>das Jobcenter eine vollständige Übernahme der Energiekosten erhalten. Die Jobcenter haben versichert,<br>dass sie die zusätzlichen, erhöhten, Kosten übernehmen. Damit dies auch tatsächlich umgesetzt wird,<br>soll sich die Stadt dafür einsetzen.<br>Zu 4. Als weitere Maßnahme gegen Energiearmut soll ein Sozialenergiefonds eingeführt werden. Über<br>diesen sollen Energieschulden nach individueller Prüfung (teilweise) übernommen oder andere<br>präventive Instrumente angewandt werden, sodass es zu keinerlei Energiesperren von Karlsruher<br>Bürger*innen und es nicht zu einer weiteren Verschlimmerung der Situation kommt. Die Stadt fordert<br>des Weiteren alle Energie- und Wasserversorger für Karlsruher Bürger*innen auf, auf Energie- und <canvas width="1335" height="1887">Wassersperren vollständig zu verzichten. Die Versorgung mit Energie und Wasser gehört zur<br>unverzichtbaren Daseinsvorsorge für alle Menschen in der Stadt. Der Oberbürgermeister wird aufgefordert, bei Bund und Land dafür einzutreten, dass nicht die<br>Kommunen Leidtragende dieser Energiepreiskrise werden. Hierzu soll er entsprechend eine<br>Kompensation von erhöhten Mehrzahlungen der Stadt einfordern. Die Situation kommunaler<br>Stadtwerke darf sich durch steigende Energiekosten nicht verschlechtern, der Haushalt der Kommunen<br>nicht durch Zahlungen gemäß SGBII §22 zusätzlich belastet werden. Unterzeichnet von: Vorstandskollektiv Fraktion DIE LINKE Lukas Bimmerle, Karin Binder, Mathilde Götte</canvas></canvas></p><p>The post <a href="https://www.kompofo.de/antrag-kommunaler-massnahmenplan-zur-verhinderung-von-energiearmut/">Antrag: Kommunaler Maßnahmenplan zur Verhinderung von Energiearmut</a> first appeared on <a href="https://www.kompofo.de">Kommunalpolitisches Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Energiekosten für Bedarfsgemeinschaften nach SGB II ausgleichen</title>
		<link>https://www.kompofo.de/energiekosten-fuer-bedarfsgemeinschaften-nach-sgb-ii-ausgleichen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Vollert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Feb 2022 20:07:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antrag]]></category>
		<category><![CDATA[Kreistage]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Strom- und Heizkosten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kompofo.de/?p=1776</guid>

					<description><![CDATA[<p>Musterantrag vom kommunalpolitischen forum Land Brandenburg: Liebe Mitstreiter, der Kreistag Oder-Spree hat auf Antrag der Fraktion Die Linke folgendeErklärung beschlossen, die auch als Muster für andere Kreistage dienenkann: „Energiekosten für Bedarfsgemeinschaften nach SGB II ausgleichen Im Landkreis Oder-Spree als Optionskommune sind sowohl die allgemeinenSätze der Grundsicherung als auch die Kosten der Unterkunft &#8211; bestehendaus Kaltmiete, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Musterantrag vom kommunalpolitischen forum Land Brandenburg:</p>



<p>Liebe Mitstreiter,</p>



<p>der Kreistag Oder-Spree hat auf Antrag der Fraktion Die Linke folgende<br>Erklärung beschlossen, die auch als Muster für andere Kreistage dienen<br>kann:</p>



<p>„Energiekosten für Bedarfsgemeinschaften nach SGB II ausgleichen</p>



<p>Im Landkreis Oder-Spree als Optionskommune sind sowohl die allgemeinen<br>Sätze der Grundsicherung als auch die Kosten der Unterkunft &#8211; bestehend<br>aus Kaltmiete, Betriebs- und Heizkosten &#8211; Positionen des Kreishaushalts.</p>



<span id="more-1776"></span>



<p>Für die Heizkosten hat der Landkreis wegen der gestiegenen<br>Energiepreise in seinem Haushalt für 2022 gegenüber 2021 einen Zuwachs<br>von 25% angesetzt.<br>Die Berechtigten haben in diesem Falle einen gesetzlichen Anspruch auf<br>die Erstattung der angemessenen Kosten.</p>



<p>Die Strompreise, die einer ähnlichen Entwicklung unterlagen, sind<br>jedoch aus dem Regelsatz zu bestreiten. Dessen marginale Erhöhung<br>gleicht den tatsächlichen Mehraufwand bei weitem nicht aus.</p>



<p>Um Notlagen zu vermeiden erwartet der Kreistag einen Ausgleich für die<br>Preissteigerungen der Energiepreise im Regelsatz, der den tatsächlichen<br>Aufwand deckt.</p>



<p>Der Landrat wird beauftragt, diese Forderung dem zuständigen<br>Bundesministerium zu übermitteln.&#8220;</p><p>The post <a href="https://www.kompofo.de/energiekosten-fuer-bedarfsgemeinschaften-nach-sgb-ii-ausgleichen/">Energiekosten für Bedarfsgemeinschaften nach SGB II ausgleichen</a> first appeared on <a href="https://www.kompofo.de">Kommunalpolitisches Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>LINKE für Kreis-Haushalt 2021 im Landkreis Tübingen</title>
		<link>https://www.kompofo.de/linke-fuer-kreis-haushalt-2021-im-landkreis-tuebingen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Vollert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2020 11:49:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Haushaltsreden/-anträge]]></category>
		<category><![CDATA[Kreistage]]></category>
		<category><![CDATA[Position]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kompofo.de/?p=1721</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kreis-Haushalt 2021 (Bericht von Gisela Kehrer-Bleicher): Familien werden bei den Schülertickets entlastet Mit den Stimmen der Linken-Fraktion wurde bei der letzten Sitzung des Kreistags Tübingen am 16.12. der Etat für 2021 einstimmig beschlossen. Mit unserer langjährigen Forderung nach&#160; kostenfreien Schülertickets im Kreis&#160; sind wir endlich einen entscheidenden Schritt vorangekommen: unser gemeinsamer Antrag mit SPD und [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.kompofo.de/linke-fuer-kreis-haushalt-2021-im-landkreis-tuebingen/">LINKE für Kreis-Haushalt 2021 im Landkreis Tübingen</a> first appeared on <a href="https://www.kompofo.de">Kommunalpolitisches Forum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kreis-Haushalt 2021 (Bericht von </strong> Gisela Kehrer-Bleicher)<strong>: </strong></p>



<p><strong>Familien werden bei den
Schülertickets entlastet</strong></p>



<p>Mit den
Stimmen der Linken-Fraktion wurde bei der letzten Sitzung des Kreistags
Tübingen am 16.12. der Etat für 2021 einstimmig beschlossen.</p>



<p>Mit unserer langjährigen
Forderung nach&nbsp; kostenfreien
Schülertickets im Kreis&nbsp; sind wir endlich
einen entscheidenden Schritt vorangekommen: unser gemeinsamer Antrag mit SPD
und Grünen für eine Reduzierung des Eigenanteils um 5 € wurde angenommen. Wir
hatten zwar zunächst noch eine weitere Absenkung beantragt, nach deren
Ablehnung dann aber diesen interfraktionellen Antrag gestellt. Die
Schüler*innen&nbsp; im Landkreis müssen ab
kommendem Schuljahr nur noch 34,30 für ihr Ticket bezahlen. Immer noch zu viel,
aber ein wichtiger erster Schritt.</p>



<span id="more-1721"></span>



<p>Eine von uns
beantragte weitere Personalstelle für die völlig überlastete IT-Abteilung im
Landratsamt wurde ebenfalls mehrheitlich beschlossen.</p>



<p>Weitere soziale
Akzente konnten wir mit interfraktionellen Anträgen zusammen mit SPD und Grünen
setzen: im nächsten Jahr werden die Zuschüsse z.B. für das Asylzentrum, die
Beratungsstelle von adis, für die Lebenshilfe und den Kreisjugendring erhöht, weiteres
Personal für die Inklusion eingestellt und höhere Zuschüsse für Jobtickets und
Fahrrad-Mobilität für die Beschäftigten im LRA. .</p>



<p>Leider fand
die Bereitschaft, quer über die Fraktionen hinweg noch mehr soziale
Verbesserungen in den Haushalt&nbsp;
einzubringen, ausgerechnet bei unserem Antrag für ein 1,5 Mill €-Programm
zur kommunalen Wohnraumförderung ein Ende, nur wenige &nbsp;Kreisrät*innen schlossen sich dem an. Angesichts
des nicht nur in der Stadt Tübingen, sondern auch in den Kommunen im
Landkreises großen Mangels an bezahlbarem Wohnraum unverständlich.</p>



<p>Mit der von
uns beantragten finanziellen Absicherung der Beratungsstelle von Plan B – „Integration
statt Abschiebung“ blieben wir in diesem Jahr ebenfalls noch allein.</p>



<p>Weil mit
dem&nbsp; Etat 2021 aber auch viele Mittel für
den weiteren Ausbau des ÖPNV und nachhaltiger Mobilität, für Erweiterung und
Neubau der Kreisberufsschulen beschlossen wurden, und viele soziale und
kulturelle Beratungsstellen und Einrichtungen weiter unterstützt werden, &nbsp;sichert der Haushalt in diesem Jahr wichtige
Grundlagen für den Erhalt und notwendigen weiteren Ausbau der kommunalen
Infrastruktur und Daseinsfürsorge im Landkreis. Deshalb haben wir dem Haushalt
zugestimmt. </p>



<p>Trotz absehbarer
finanzieller Engpässe und harter Verteilungskämpfe in den nächsten Jahren
konnten die Kommunen dieses Mal bei der Kreisumlage noch etwas entlastet werden.
Wir haben deshalb auch nicht dem Versuch der Grünen zugestimmt, den Kommunen
Gelder zu entziehen und in die Kreis-Rücklage zu stecken. Damit die Städte und
Gemeinden nicht zu den größten Verlierern der Wirtschafts- und Corona-Krise
werden, muss die Auseinandersetzung über die Finanzierung der klammen Haushalte
in den Kommunen auf Landes- und Bundesebene weitergeführt werden, insbesondere
auch in den anstehenden Landtags- und Bundestagswahlen.</p>



<p>Gisela
Kehrer-Bleicher, Kreisrätin der Tübinger Linken</p><p>The post <a href="https://www.kompofo.de/linke-fuer-kreis-haushalt-2021-im-landkreis-tuebingen/">LINKE für Kreis-Haushalt 2021 im Landkreis Tübingen</a> first appeared on <a href="https://www.kompofo.de">Kommunalpolitisches Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Haushaltsanträge Tübingen</title>
		<link>https://www.kompofo.de/haushaltsantraege-tuebingen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Vollert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2020 10:04:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Antrag]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Kreistage]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Tübinger Kreistag wurden Anträge von der LINKEN gestellt u.a. zu Wohnraumförderung, Notunterkunft für Obdachlose, Erhöhung der IT-Kapazitäten, Frauen und Asyl.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Tübinger Kreistag wurden Anträge von der LINKEN gestellt u.a. zu Wohnraumförderung, Notunterkunft für Obdachlose, Erhöhung der IT-Kapazitäten, Frauen und Asyl.</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://www.kompofo.de/wp-content/uploads/2020/12/2020-11-19-Anträge-Haushalt-Tübinger-Linke.pdf">2020-11-19-Anträge-Haushalt-Tübinger-Linke</a><a href="https://www.kompofo.de/wp-content/uploads/2020/12/2020-11-19-Anträge-Haushalt-Tübinger-Linke.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div><p>The post <a href="https://www.kompofo.de/haushaltsantraege-tuebingen/">Haushaltsanträge Tübingen</a> first appeared on <a href="https://www.kompofo.de">Kommunalpolitisches Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Konzeption eines sozialen Innovationsfonds</title>
		<link>https://www.kompofo.de/konzeption-eines-sozialen-innovationsfonds/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Vollert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Feb 2020 09:39:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Antrag]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen & Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinderäte]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kompofo.de/?p=1635</guid>

					<description><![CDATA[<p>Antrag der linken Fraktion im Karlsruher Gemeinderat: Der Gemeinderat möge folgendes beschließen: Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept für einen sozialen Innovationsfonds für gemeinwohlorientierte Projekte zu erstellen und dieses dem Gemeinderat vorzulegen. Über den Fonds soll eine einmalige Anschubfinanzierung von Projekten erfolgen, die einen Beitrag zum gesellschaftlichen Fortschritt leisten und soziale Vorhaben und Praktiken im [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.kompofo.de/konzeption-eines-sozialen-innovationsfonds/">Konzeption eines sozialen Innovationsfonds</a> first appeared on <a href="https://www.kompofo.de">Kommunalpolitisches Forum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Antrag der linken Fraktion im Karlsruher Gemeinderat: Der Gemeinderat möge folgendes beschließen: </p>



<p>Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept für einen sozialen Innovationsfonds für gemeinwohlorientierte Projekte zu erstellen und dieses dem Gemeinderat vorzulegen.  Über den Fonds soll eine einmalige Anschubfinanzierung von Projekten erfolgen, die einen Beitrag zum gesellschaftlichen Fortschritt leisten und soziale Vorhaben und Praktiken im Dienste der Allgemeinheit entwickeln und umsetzen. Die Förderung kann sowohl finanzieller als auch nichtfinanzieller Art (z.B. Beratung während der Aufbauphase) sein. Die Auswahl der zu fördernden Projekte soll durch ein gemeinsames Gremium aus Politik und Zivilgesellschaft erfolgen. Entsprechende Förderkriterien sollen im Rahmen der Konzepterstellung definiert werden. </p>



<span id="more-1635"></span>



<p>Begründung:  <br>Innovationen werden heutzutage in der Regel primär hinsichtlich technologischer Innovationen und aus dem Blickwinkel der ökonomischen Verwertbarkeit betrachtet und entsprechend gefördert. Jedoch gibt es zahlreiche Innovationen, die das Leben vieler Menschen positiv verändert haben, ohne entsprechende Profitabilität zu erzielen. Mit einem kommunalen, sozialen Innovationsfonds wollen wir zielgerichtet Projekte fördern, die mit ihrer Neuartigkeit einen positiven Mehrwert für das gesellschaftliche Zusammenleben in Karlsruhe leisten können. Durch entsprechende Öffentlichkeit des Fonds mit einem einhergehenden Ideenwettbewerb soll die Kreativität der Karlsruher Bürger*innen angeregt bzw. bereits bestehende Initiativen gestärkt werden, neue Ansätze zur Verbesserung des täglichen Lebens zu entwickeln und weitere zivilgesellschaftliche Projekte zu initiieren. Beispielhaft können hierfür Projekte, wie Repair Cafés, Food Sharing Angebote, ein Leihladen oder auch Angebote im virtuellen Raum, wie das Stadtwiki, stehen.   Ein sinnvolles Instrument zur Förderung solcher sozialer Innovationen kann die Einrichtung eines sozialen Innovationsfonds sein. In Form von „Kommunalen Laboren sozialer Innovation“ wird in Dortmund und Wuppertal, gefördert vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung, an entsprechenden Umsetzungsmöglichkeiten und Perspektiven zur Etablierung von Kommunikationsmodellen und Unterstützungsinfrastrukturen zwischen Stadtverwaltung und Zivilgesellschaft geforscht. </p>



<p>Unterzeichnet von:  Lukas Bimmerle Mathilde Göttel Karin Binder </p><p>The post <a href="https://www.kompofo.de/konzeption-eines-sozialen-innovationsfonds/">Konzeption eines sozialen Innovationsfonds</a> first appeared on <a href="https://www.kompofo.de">Kommunalpolitisches Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Haushaltsrede für den Haushalt 2020 (DIE LINKE)</title>
		<link>https://www.kompofo.de/haushaltsrede-fuer-den-haushalt-2020-die-linke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Vollert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Dec 2019 09:27:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinderäte]]></category>
		<category><![CDATA[Haushaltsreden/-anträge]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kompofo.de/?p=1627</guid>

					<description><![CDATA[<p>Herr Oberbürgermeister, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen. Der vorgelegte Haushaltsentwurf samt mittelfristiger Finanzplanung enthält Chancen und Risiken für Rot­tenburg. Zu den großen Risiken gehört die unverantwortliche Finanzpolitik der grün geführten Landesregierung, die direkt in die Haushalte der Kommunen und Städte wie Rottenburg hineinregiert und unsere städtische Pla­nung verunsichert. Dazu gehört, dass Rottenburg für die Aufgaben [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.kompofo.de/haushaltsrede-fuer-den-haushalt-2020-die-linke/">Haushaltsrede für den Haushalt 2020 (DIE LINKE)</a> first appeared on <a href="https://www.kompofo.de">Kommunalpolitisches Forum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Oberbürgermeister, sehr
geehrte Kolleginnen und Kollegen.</p>



<p>Der vorgelegte Haushaltsentwurf
samt mittelfristiger Finanzplanung enthält Chancen und Risiken für Rot­tenburg.</p>



<p>Zu den großen Risiken gehört die unverantwortliche Finanzpolitik der grün geführten Landesregierung, die direkt in die Haushalte der Kommunen und Städte wie Rottenburg hineinregiert und unsere städtische Pla­nung verunsichert. </p>



<span id="more-1627"></span>



<p>Dazu gehört, dass Rottenburg für die Aufgaben der Daseinsvorsorge und Infrastruktur bis heute keinen planbaren Prokopf-Betrag erhalten hat. Dazu gehört, dass ausgerechnet eine grüne Finanz­ministerin die Unterbringung von geduldeten Flüchtlingen nicht meht als Gemeinschaftsaufgabe ansieht und den Kommunen eine langfristige, gesetzliche Regelung verweigert. Gleiches gilt für den Digitalpakt Schulen: Bereits bei der Einführung an den Grundschulen müssen die Kommunen 20 Prozent tragen. Bei der Antragstellung für Landesmittel unterschreiben sie, dass sie zukünftig alle Geräte, Programme und ex­terne Hilfe selbst zahlen müssen. Das ist nicht nur ein eklatanter Verstoß des Konnexitätsprinzips, sondern für unsere Stadt eine Millionen-Hypothek auf zukünftige Haushalte. Ebenso weigert sich die Landesregie­rung, die Kommunen bei Um- und Neubauten von Pflegeheimen wie in Ergenzingen zu unterstützen, ob­wohl die Zahl der pflegebedürftigen älteren Menschen stark zunimmt und sich die Baukosten wesentlich erhöht haben. </p>



<p>Neben diesen politisch verursachten
Unwägbarkeiten unseres Haushalts haben wir einen hohen Investiti­onsstau
abzutragen: Nichts hat in den vergangenen zehn Jahren so großen sozialen und
gesamtwirtschaftli­chen Schaden angerichtet wie der Fetisch der Schwarzen Null,
der jetzt von führenden Wirtschaftsverbän­den kritisiert wird. Selbst der
deutsche Entwickler der Schuldenbremse Christian Kastrop hält sie für über­holt,
weil sie für die aktuelle Wirtschaftsentwicklung schädlich ist. Trotz
Investitionen von knapp 134 Mio. Euro in den nächsten Jahren in Rottenburg
haben wir weiterhin einen großen Investitionsbedarf, weil unse­re Stadt wächst,
die Kinderzahl stark zunimmt und sich die Bildungsanforderungen in der
Gesellschaft ver­ändern. Nach wie vor umfasst allein der Investitionsrückstand
bei Schulen im Ländle 31 Prozent vom Ge­samtrückstand von 138 Mrd. Euro. Nicht
die Kreditaufnahme bei Zinsen von 0,5 bis einem Prozent bei ei­ner Laufzeit von
30 Jahren, sondern die verschleppten Investitionen sind die größte Belastung
für die nach­wachsende Generation! Deshalb ist es richtig, dass Rottenburg die
Schwarze Null aufgibt und in der mittel­fristigen Finanzplanung Kredite
einplant. Zusätzlich wollen wir den Handlungsspielraum der Stadt durch eine
mode­rate Anhebung des Gewerbesteuerhebesatzes auf den Landesdurchschnitt
erweitern.</p>



<p>Die Zukunftsinvestitionen sehen wir
als Chance für die weitere Entwicklung Rottenburgs mit seinem guten Ruf als
Bildungsstadt. Der Orientierungsplan für die Kinderbetreuung schreibt erstmals
fest, dass Krippen und Kitas Bildungseinrichtungen sind. Dies bedeutet
zusätzliche Aufgaben und erfordert ein großes Enga­gement der Erzieherinnen,
eine gute Ausbildung, ihre Wertschätzung und angemessene Bezahlung. Des­halb
begrüßen wir ausdrücklich ihre Einstufung in S8a und die Beseitigung der
künstlichen Spaltung in Gruppenleitung und Zweitkräfte, die längst nicht mehr
dem Alltag in unseren Einrichtungen entspricht. Weil Rottenburg damit zu lange
gezögert hat, sind die Erzieherinnen an die Grenzen der Belastbarkeit ge­kommen.
Damit dies in Zukunft nicht wieder passiert, ist es notwendig, über den
aktuellen Eigenbedarf hinaus weitere PIA-Stellen auch in kleinen Einrichtungen
zu schaffen. Dies wird ebenso wie Anleitungs­zeiten finanziell vom Land
gefördert. Beides sollten wir nutzen. Eines sollten wir aus der Krise in den Be­treuungseinrichtungen
gelernt haben: Rottenburg ist keine Insel, sondern ist Teil der landesweiten
Entwick­lung. </p>



<p>Wir wollen, dass Rottenburg seinen
Ruf als Bildungsstadt festigt und ausbaut. Denn Innovation in&nbsp; Wirt­schaft und Gesellschaft beginnt mit
guter Bildung und Ausbildung. Deshalb stellen wir den Antrag auf eine
Planungsrate für ein Ausbildungszentrum auf dem DHL-Gelände als Kernstück eines
künftigen Innovati­onszentrums, das bereits vom Gemeinderat beschlossen wurde.
Es soll die GIBA mit ihrer Vorbildfunktion mit unseren Handwerksbetrieben, mit
Berufsschule, VHS, der Hochschule für Forstwirtschaft sowie der IHK Tübingen/
Reutlingen vernetzen und dadurch eine überregionale Bedeutung erlangen. Gerade
das Beispiel der Hochschule für Forstwirtschaft zeigt den engen Zusammenhang
von Ausbildung und Innovation. Rottenburg braucht Visionen für die Zukunft!</p>



<p>Diese Visionen möchten wir auch
durch unseren zweiten zentralen Antrag fördern, durch eine Klausurta­gung des
Gemeinderats für ein Nahversorgungskonzept, das die Teilergebnisse des
Stadtentwicklungskon­zepts selbstverständlich berücksichtigt. Für
Nachhaltigkeit und Umweltschutz müssen wir global denken und lokal handeln. Das
heißt für uns, eine Lebensqualität für alle Einwohner herzustellen, egal ob sie
in der Kernstadt oder in den Teilorten wohnen. Gleichwertige Lebensverhältnisse
fangen mit einer Grund­ausstattung in der Ernäh­rung durch biologische
Landwirtschaft, durch ärztliche Versorgung, durch bezahl­baren Wohnraum und
durch ein umfassendes Mobilitätskonzept an. Indem mehr Nahrungsmittel vor Ort
produziert und vermark­tet werden, sparen wir Transportwege mit CO2-Ausstoß,
sparen wir viel Zeit auf der Straße und erhöhen den Erholungswert durch weniger
Flächenfraß. In einem Nahversorgungskonzept sehen wir viel Potenzial und auch
eine Chance, den Gemeinschaftssinn von Jung und Alt, Kernstadt und Teilorten,
Alteingesesse­nen und NeubürgerInnen zu stärken. </p>



<p>Insgesamt sehen wir im vorliegenden
Haushaltsentwurf erste Schritte auf dem notwendigen Weg, die alten Fehler der
Sparhaushalte mit verschleppten Sanierungen zu überwinden und in die Zukunft
unserer Stadt zu investieren. Diesen Weg wollen wir gemeinsam mit allen
Bürgerinnen und Bürger zügig beschreiten. Dazu ist ihre frühzeitige und
umfassende Einbeziehung über alle kommunalen Belange notwendig. Eine gezielte
Einschränkung demokratischer Grundrechte der Informations- und
Versammlungsfreiheit durch Raumvergabe oder durch Infostände auf öffentlichen
Straßen und Plätzen für Ortschafts- und Gemeinderä­te sowie für politische
Parteien, die im Gemeinderat vertreten sind, verbietet sich. Demokratie lebt
von der größtmöglichen Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger. Das sollte uns
der Bürgerentscheid zum Ge­werbegebiet Galgenfeld gezeigt haben. </p>



<p>Wir danken allen Beschäftigten in
der Verwaltung und in den städtischen Betrieben für ihr Engagement und ihre
geleistete Arbeit, besonders Herrn Meßmer und seinem Team. In diesem Sinn
wünsche ich uns konstruktive und gute Haushaltsberatungen und danke Ihnen für
Ihre Aufmerksamkeit. </p>



<p>Dr. Emanuel Peter (Die Linke) </p><p>The post <a href="https://www.kompofo.de/haushaltsrede-fuer-den-haushalt-2020-die-linke/">Haushaltsrede für den Haushalt 2020 (DIE LINKE)</a> first appeared on <a href="https://www.kompofo.de">Kommunalpolitisches Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Haushaltsrede, DIE LINKE im Gemeinderat Vaihingen an der Enz am 18.12.2019.</title>
		<link>https://www.kompofo.de/haushaltsrede-die-linke-im-gemeinderat-vaihingen-an-der-enz-am-18-12-2019/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Vollert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Dec 2019 09:22:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gemeinderäte]]></category>
		<category><![CDATA[Haushaltsreden/-anträge]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kompofo.de/?p=1624</guid>

					<description><![CDATA[<p>Redner: Peter Schimke, es gilt das gesprochene Wort. Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Maisch, sehr geehrter Frau Lerche sowie die weiteren Vertreter*innen der Verwaltung, werte Kolleginnen und Kollegen des Gemeinderates, sehr geehrte anwesende Zuhörer*innen, vielen Dank an alle Beteiligten aus der Verwaltung, die an der Erstellung des 803 Seiten umfassenden Haushaltsplans für 2020 mitgewirkt haben. Die [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.kompofo.de/haushaltsrede-die-linke-im-gemeinderat-vaihingen-an-der-enz-am-18-12-2019/">Haushaltsrede, DIE LINKE im Gemeinderat Vaihingen an der Enz am 18.12.2019.</a> first appeared on <a href="https://www.kompofo.de">Kommunalpolitisches Forum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Redner: Peter Schimke, es gilt das
gesprochene Wort.</p>



<p>Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister
Maisch,</p>



<p>sehr geehrter Frau Lerche sowie die
weiteren Vertreter*innen der Verwaltung,</p>



<p>werte Kolleginnen und Kollegen des
Gemeinderates,</p>



<p>sehr geehrte anwesende Zuhörer*innen,</p>



<span id="more-1624"></span>



<p>vielen Dank an alle Beteiligten aus der
Verwaltung, die an der Erstellung des 803 Seiten umfassenden Haushaltsplans für
2020 mitgewirkt haben. </p>



<p>Die Zahlen im Haushaltsplan 2020 sind
eine Prognose für Ein- und Ausgaben der Stadt. Bei den Ausgaben sind es
Pflichtaufgaben wie z.B. eine ausreichende Versorgung der Gemeinde mit Kinderbetreuungsplätzen.
Aufgeführt werden auch die vom Gemeinderat beschlossen Investitionen und
Ausgaben, wie z. B. der Bau einer neuen Sporthalle.</p>



<p>Frau Lerche hat als Leiterin des
Finanzwesens der Stadt mit ihrem Team einen fast ausgeglichenen Haushalt
vorgelegt. </p>



<p>Den geplanten Erträgen im
Ergebnishaushalt von rd. 81,1 Mio. Euro, stehen geplante Aufwendungen über rd.
82,9 Mio. Euro gegenüber. Für einen ausgeglichenen Haushalt fehlen rd. &nbsp;1,8 Mio. Euro oder rd. 2,2% (Stand 10.12.19). </p>



<p>Im Finanzhaushalt liegt der Gesamtbetrag
der Einzahlungen aus laufender Verwaltungstätigkeit bei rd. 78,8 Mio. Euro,
deren Ausgaben über rd. 75,9 Mio. Euro gegenüberstehen. Daraus ergibt sich ein
Überschuss von rd. 2,9 Mio. Euro.</p>



<p>Im Haushaltsplan 2020 wird die sich
eintrübende Wirtschaftskraft im Land ersichtlich. Diese führt zu einer
Verringerung auf der Einnahmenseite. </p>



<p>Meine Vorredner*innen haben schon viele
richtige Dinge zum Haushalt gesagt, die ich nicht wiederholen werde.</p>



<p>Unsere Flächenstadt mit ihren acht
Teilorten hat mir rd. 30.000 Einwohner*innen ein Einnahmeproblem. Es gibt
folgende drei Finanzquellen, um die Einnahmenseite zu verbessern: </p>



<ol class="wp-block-list"><li>Gebühren
und Beiträge für Dienstleistungen der Verwaltung</li><li>Steuern
(z.B. Grundsteuer, Gewerbesteuer, Hundesteuer ..)</li><li>Finanzzuweisungen
von Land und Bund</li></ol>



<p>Um die Finanzsituation der Kommunen nachhaltig zu
verbessern, bedarf es aus Sicht der Partei Die Linke eine auskömmliche
Finanzierung durch Bund und Land.</p>



<p>Hier haben Sie als Stadträt*innen und als Mitglied
ihrer Partei eine Aufgabe, sich dafür einzusetzen.</p>



<p>Wenn man den Verteidigungsetat fast verdoppelt, die
Reichen weiter steuerlich entlastet, weiter an der schwarzen Null festhält, das
Steueraufkommen zurückgeht, dann ist klar, dass das Geld in den Kommunen fehlt!
</p>



<p>Hier müssen sie einen Politikwechsel einfordern, der
die Rüstungsausgaben reduziert, Konzerne und Superreiche besteuert,
Steuerschlupflöcher schließt und den neoliberalen Wirtschaftskurs beendet!
Damit dies eintritt, sollten sie auf ihre Entscheidungsträger*innen auf Landes-
und Bundesebene entsprechenden Einfluss nehmen! Das Geld ist vorhanden. Leider
wird es aus Sicht der Partei Die Linke zu wenig für das Wohl unserer
Mitmenschen ausgegeben. </p>



<p>Warum ist Bildung immer noch vom sozialen Stand der
Eltern abhängig? Warum ist der Besuch von Kindergärten zur frühkindlichen Erziehung
und Bildung nicht generell gebührenfrei? Warum ist der öffentliche
Personennahverkehr in unserer Region so teuer? Warum gibt es in Ballungsgebieten
kaum noch bezahlbaren Mietwohnraum? Warum werden wissenschaftliche Erkenntnisse
bezüglich des Klimawandels nur unzureichend und im Schneckentempo umgesetzt? Um
diese Fragen befriedigend zu beantworten und entsprechende Beschlüsse zu
fassen, bedarf es einer mutigen Regierung im Land und im Bund!</p>



<p>Die Schere zwischen Arm und Reich geht auch
bei uns in Vaihingen an der Enz immer weiter auseinander! Gerade Menschen mit
kleinem Geldbeutel benötigen auch in unserer Stadt Unterstützung!</p>



<p>Der Zugang zu preiswertem Wohnraum und Mobilität für Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen
sowie für Haushalte mit Kindern müssen in dieser Situation unterstützt werden.
Wohnen, gesunde Ernährung, die Teilhabe an Kultur und Mobilität sind
Grundbedürfnisse von Menschen. Diese sind zu gewährleisten. Hier haben wir noch
einen erheblichen Nachholbedarf. Kindergärten und Kindertagesstätten sind
wichtige Bildungseinrichtungen und müssen genauso gebührenfrei sein, wie der
Besuch unserer Schulen!</p>



<p>Wir haben es in der Hand, bei der
Ausweisung von Neubaugebieten und dem Besitz von Grundstücken entsprechende
Rahmenbedingungen zu schaffen, damit der soziale Mietwohnungsbau wieder eine
Chance bekommt. </p>



<p>Diesem Thema müssen wir uns im Jahr 2020
weiter stellen. Können wir z.B. durch die Stadtbau Vaihingen an der Enz oder in
einer anderen Form hier helfend als Stadtrat tätig werden? </p>



<p>Bei Ausweisung neuer Baugebiete sollte
der Stadtrat Grundstücke für den sozialen Geschosswohnungsbau bereitstellen,
damit darauf bezahlbarer Mietwohnungsbau realisiert werden kann. Vorrang vor
der Außenentwicklung hat für Die Linke jedoch die Innenentwicklung. Hier sollte
bei Änderung der Bebauungspläne mehr Geschosswohnungsbau ermöglicht werden.</p>



<p>Werte Kolleg*innen, es wird Zeit, dass
sich hier etwas bewegt!</p>



<p>Unsere Steuergelder sind dazu da, diese
zum Wohle und im Sinne für unsere Bürger*innen einzusetzen. Dazu sollten wir
verstärkt mit der Bürgerschaft in Dialog treten. Erste Schritte dazu sind
gemacht. Ob bei der beschlossenen Ausrichtung der kleinen Gartenschau in den Enz-Auen
zum Jahr 2029 oder bei großen Bauprojekten bedarf es einer Abstimmung zwischen
Verwaltung, Gemeinderat, Bauträgern und unseren Bürger*innen in der Gemeinde.
Durch die Einleitung des Leitbildprozesses mit der Befragung unserer Einwohner
über den Haushaltsfragebogen ist dazu ein wichtiger Schritt gemacht worden.</p>



<p>Lassen sie mich noch ein Wort zum
Stellenplan sagen. Dieser Stellenplan ist trotz eines Kapazitätsaufbaus
gegenüber 2019 um 4,6% auf Kante genäht! Und das bei immer größerer
Arbeitsbelastung und daraus resultierenden Überstunden für die städtischen
Beschäftigten.</p>



<p>Der Grundsatz in der Personalbemessung
sollte lauten: Gute Arbeit braucht gutes und ausreichendes Personal bei
selbstverständlich guter tariflicher Bezahlung. </p>



<p>Zum Beispiel werden die Anforderungen an
die Mitarbeiter*innen des Bauhofes und der Stadtgärtnerei durch die Erwartungen
unserer Bürger*innen und durch die Klimaveränderung immer höher. Darauf muss personell
reagiert werden!</p>



<p>Der Vaihinger Haushalt könnte aus linker
Sicht ein Mehr an Sozialem vertragen. Dazu müsste sich die Einnahmesituation
der Gemeinde z.B. durch einen höheren Prozentsatz an der Einkommenssteuer merklich
verbessern. </p>



<p>Nach Abwägung stimme ich den Punkten 1,
3 bis 6 der Drucksache 307/4/19 zum Haushaltsplan der Stadt Vaihingen für das
Haushaltsjahr 2020 zu. Den Punkt 2 der Drucksache, mittelfristige Finanzplanung
über 4 Jahre, lehne ich zum jetzigen Zeitpunkt ab. </p>



<p>Um längerfristig planen zu können,
benötigen wir auf Bundesebene eine verlässliche Regierung. Die Große Koalition
ist das nach meiner Einschätzung nicht! Um gegen die explodierenden Miet- und
Baupreise vorgehen zu können, bedarf es auf Bundes- und Landesebene ein
entsprechendes Konjunkturprogramm zur Förderung des sozialen Wohnungsbaus und Erleichterungen
in der Bauordnung. Die Festsetzung des Fortschreibungszeitraus halte ich für zu
lange.&nbsp; </p>



<p>Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister
Maisch, ich beantrage, dass über den Punkt 2 -Finanzplanung für 2019 bis 2023 &#8211;
der Drucksache 307/4/19 getrennt abgestimmt wird. </p>



<p>Zum Schluss von meiner Seite noch einen
Dank an alle Mitglieder des Rates und der Verwaltung für die in 2019 geleistete
guten Zusammenarbeit.</p>



<p>Weiter bedanke ich mich bei allen
ehrenamtlich Tätigen in unserer Stadt, da sie mit ihrem wertvollen Engagement 2019
in vielen Bereichen sich zum Wohl unserer Mitmenschen eingesetzt haben.</p>



<p>Dazu gehört natürlich das Rettungswesen,
die Feuerwehr, die Kirchen, die Sozialstation und alle Vereine. Ohne dieses
ehrenamtliche Engagement würde ein erhebliches Mehr an Ausgaben den Haushalt
belasten.</p>



<p>Allen Anwesenden wünsche ich frohe
Festtage und einen guten Start ins neue Jahr!</p>



<p>Frei nach dem Ex-Fußballtrainer
Trapattoni vom FC-Bayern München: Ich habe fertig! </p>



<p>Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit!</p><p>The post <a href="https://www.kompofo.de/haushaltsrede-die-linke-im-gemeinderat-vaihingen-an-der-enz-am-18-12-2019/">Haushaltsrede, DIE LINKE im Gemeinderat Vaihingen an der Enz am 18.12.2019.</a> first appeared on <a href="https://www.kompofo.de">Kommunalpolitisches Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Haushaltsrede der Fraktion DIE LINKE im Kreistag Ludwigsburg am 6.12.2019.</title>
		<link>https://www.kompofo.de/haushaltsrede-der-fraktion-die-linke-im-kreistag-ludwigsburg-am-6-12-2019/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Vollert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Dec 2019 09:20:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen & Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Haushaltsreden/-anträge]]></category>
		<category><![CDATA[Kreistage]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kompofo.de/?p=1622</guid>

					<description><![CDATA[<p>Redner: Peter Schimke, es gilt das gesprochene Wort. Sehr geehrter Herr Landrat Doktor Haas, sehr geehrte Frau Beck, werte Damen und Herren des Kreistages, werte Öffentlichkeit, vielen Dank an die Verwaltung und alle Beteiligten bei der Erstellung des 523 Seiten umfassenden Kreishaushaltsplans für 2020. Die Zahlen stimmen, dafür hat unsere Kreiskämmerin Frau Beck mit ihrem [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.kompofo.de/haushaltsrede-der-fraktion-die-linke-im-kreistag-ludwigsburg-am-6-12-2019/">Haushaltsrede der Fraktion DIE LINKE im Kreistag Ludwigsburg am 6.12.2019.</a> first appeared on <a href="https://www.kompofo.de">Kommunalpolitisches Forum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Redner:
Peter Schimke, es gilt das gesprochene Wort.</p>



<p>Sehr
geehrter Herr Landrat Doktor Haas,</p>



<p>sehr
geehrte Frau Beck,</p>



<p>werte
Damen und Herren des Kreistages,</p>



<p>werte
Öffentlichkeit,</p>



<p>vielen
Dank an die Verwaltung und alle Beteiligten bei der Erstellung des 523 Seiten
umfassenden Kreishaushaltsplans für 2020.</p>



<span id="more-1622"></span>



<p>Die
Zahlen stimmen, dafür hat unsere Kreiskämmerin Frau Beck mit ihrem Team gesorgt.
Das gute Ergebnis in 2019 zeugt von einer noch prosperierenden Wirtschaft im
Landkreis Ludwigsburg.</p>



<p>Die
Fraktionen von FW, CDU, SPD und FDP im Kreistag haben sich Mitte 2019 schon vor
Einbringung des Haushalts für 2020 durch die Kreisverwaltung darauf
verständigt, eine Kreisumlage von 27,5%-Punkten zu fordern. Diese
Vorgehensweise hält unsere Fraktion für fragwürdig! Im Vorschlag der
Kreisverwaltung waren für das Jahr 2020 eine Kreisumlage von 29%-Punkten
vorgesehen, um einen auskömmlichen Haushalt vorzustellen. Aufgrund der
Reduktion der Kreisumlage auf 27,5%-Punkte gegenüber dem Vorschlag der
Kreisverwaltung von 29%-Punkten starten wir in 2020 mit einem Defizit von rd.
11 Millionen Euro im Haushalt. Deshalb beantragt unsere Fraktion die
Kreisumlage auf 29 %-Punkte festzusetzen.</p>



<p>Gerade
bei einer sich abkühlenden Wirtschaft – siehe entsprechende Pressemitteilungen
über geplanten Stellenabbau in Industrie und Gewerbe &#8211; ist es wichtig im Kreis
handlungsfähig zu bleiben. Gerade bei den Investitionen sollten der Kreis und
die Kommunen sich antizyklisch verhalten und bei schwächelnder Wirtschaft mehr
Geld ausgeben. Dies kann jedoch nur gelingen, wenn man in guten Jahren Geld
zurücklegt, um dieses dann in schlechteren Jahren auszugeben. So kann die
Wirtschaft gestützt und Arbeitsplätze erhalten werden. Deshalb halten wir als
Fraktion die Linke eine Beibehaltung der Kreisumlage bei 27,5%-Punkten für
falsch.</p>



<p>Um
die Einnahmen der Kommunen zu verbessern, bedarf es einer besseren Finanzierung
durch den Bund und durch das Land.</p>



<p>Hier
haben Sie als Kreisrätinnen und Kreisräte als Mitglied ihrer Partei eine
Aufgabe.</p>



<p>Wenn
man den Verteidigungsetat fast verdoppelt, die Reichen weiter steuerlich
entlastet, weiter an der schwarzen Null festhält, dann ist klar, dass das Geld
in den Kommunen fehlt. Hier ist eine andere Politik gefordert! Damit diese
eintritt müssen Sie auf die Entscheidungsträger und –trägerinnen in ihren
Parteien entsprechenden Einfluss nehmen! </p>



<p>Die
Schere zwischen Arm &amp; Reich geht auch in unserem Landkreis immer weiter
auseinander. </p>



<p>Aus
unserer Sicht gehören Wohnen und Mobilität ebenfalls zur Aufgabe des
Landkreises, insbesondere bei Menschen mit kleinem Geldbeutel.</p>



<p>Wir
als Fraktion die Linke haben uns wiederholt für ein Mobilitätsticket
eingesetzt, um Menschen vom Individualverkehr auf den ÖPNV um zu steuern.</p>



<p>Doch
unsere Anträge dazu fanden im Kreistag bisher keine Mehrheit. </p>



<p>Weitere
Vorschläge,&nbsp;dass der Kreis bei bezahlbarem Mietwohnraum kreisweit aktiv
wird, kommen ebenfalls nicht sonderlich voran. Erfreulich ist, dass unser
Vorschlag, eine Kampagne gegen Wohnungsleerstand zu starten, vom Sozialausschuss
positiv aufgenommen wurde und in den vorliegenden Haushalt aufgenommen ist.</p>



<p>Leider
interessiert sich fast kaum jemand im Sitzungssaal für die vorausgesagte und
jetzt eingetretene Kostenexplosion beim Projekt Stuttgart 21. Das offiziell
bestens geplante Projekt wird nun mindestens um weitere zig Milliarden Euro teurer. Die einst geplanten 3,5 Milliarden Euro und der Zeitraum der Eröffnung in 2021 steigen nun
mindestens auf rd. 8,2 Milliarden Euro und der Zeitraum
der Eröffnung wird auf frühestens 2025 datiert. Das bedeutet für unseren
Landkreis weitere Einschränkungen im öffentlichen Personennahverkehr und eine
wahrscheinliche Kostenbeteiligung über die Verkehrsumlage Verband Region
Stuttgart. Gerade zur Verbesserung der Infrastruktur im ÖPNV
und für kostengünstige Ticketpreise wie zum Beispiel ein 365 Euro Jahresticket
in der Region müssten diese Steuergelder aus unserer Sicht investiert werden.</p>



<p>Nun
zurück zum Haushalt.</p>



<p>Eine
wachsende Zahl von Menschen bis hin in den Mittelstand kann sich das Dach überm
Kopf in unserem Kreis nicht mehr leisten. Gleichzeitig profitieren
Immobilienspekulanten von der Verteuerung im Immobilien- und dem Wohnungsmarkt.
Auch unser Kreishaushalt partizipiert über die Grunderwerbssteuer daran. Und
wir diskutieren im Schneckentempo, ob sich der Kreis dieses Problems, z.B.
durch die Gründung einer Kreiswohnbaugesellschaft oder anderer Formen überhaupt
annehmen soll? Das ist beschämend!</p>



<p>Sehr
geehrte Damen und Herren, es wird Zeit, dass sich etwas tut!</p>



<p>Unsere
Steuergelder sind dazu da, diese zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger
auszugeben.</p>



<p>Gerade
Menschen mit kleinem Geldbeutel benötigen auch in unserem Landkreis
Unterstützung!</p>



<p>Mit
einer auskömmlichen Kreisumlage hätten wir uns im Bereich Soziales weitere
finanzielle Spielräume geschaffen, die bei einer Abkühlung der Wirtschaftskraft
im Landkreis dann notwendig werden.</p>



<p>Der
Zugang zu preiswertem Wohnraum und Mobilität für Menschen mit wenig Einkommen sowie
Haushalte mit Kindern müssen in dieser Situation finanziell unterstützt werden.
Wohnen, gesunde Ernährung, die Teilhabe an Kultur und Mobilität sind
Grundbedürfnisse für Menschen. Diese Rechte sind zu gewährleisten. Hier haben
wir im Landkreis noch einen erheblichen Nachholbedarf. </p>



<p>Aus
Sicht unserer Fraktion müssen in unserer wohlhabenden Region Erleichterungen
für Bedürftige machbar und finanzierbar sein. Alles andere ist für unseren
Kreis inakzeptabel!</p>



<p>Lassen
sie mich noch ein Wort zum Stellenplan sagen. Dieser Stellenplan ist trotz einer
Erhöhung der Stellen um ca, 2,3% auf Kante genäht! Und das bei immer größeren
Aufgaben im Kreis. Der Personalrat hat dazu eine entsprechende Stellungnahme
abgegeben.</p>



<p>Weiter
sollten alle Beschäftigten beim Landkreis und deren Gesellschaften nach
Tarifverträgen oder besser entlohnt werden!</p>



<p>Der
Grundsatz wäre, gute Arbeit braucht gutes Personal und selbstverständlich gute
Bezahlung. Die vom Kreistag genehmigten Stellen müssen zeitnah besetzt werden,
damit die anstehenden Aufgaben erledigt werden können.<s></s></p>



<p>Der
Haushalt ist aus Sicht unserer Fraktion unterfinanziert. Er wird eher den Bürgermeistern,
aber nicht den wachsenden Problemen eines großen Teils unserer Bevölkerung
gerecht.</p>



<p>Trotz
unserer Zustimmung zu zahlreichen Anträgen bei der Beratung in den
Fachausschüssen werden wir, nach Abwägung &#8211; gerade wegen der unterlassenen
Umsetzung der von uns zusätzlich als notwendig erachteten Projekte &#8211; dem
Haushaltplan 2020 mit einer Kreisumlage von 27,5%-Punkten nicht zustimmen. Wir
stellen hiermit den Antrag, eine Kreisumlage von 29%-Punkten für den Haushalt
2020 zu beschließen.</p>



<p>Bedanken
möchte sich die Fraktion Die Linke bei allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen,
die zum Wohle des Landkreises arbeiten, besonders jedoch auch bei denen, die
sich im Landkreis ehrenamtlich engagieren!</p>



<p>Ein
besonderer Dank geht jedoch am Ende ihrer Amtszeit an sie Herr Dr. Haas und
ebenfalls an sie Herr Burkard. Sie haben uns in den vergangenen 10 Jahren immer
respektvoll behandelt. Vielen Dank dafür. Für ihren Ruhestand wünschen wir
ihnen alles Gute!</p><p>The post <a href="https://www.kompofo.de/haushaltsrede-der-fraktion-die-linke-im-kreistag-ludwigsburg-am-6-12-2019/">Haushaltsrede der Fraktion DIE LINKE im Kreistag Ludwigsburg am 6.12.2019.</a> first appeared on <a href="https://www.kompofo.de">Kommunalpolitisches Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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