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	<title>Verkehr | Kommunalpolitisches Forum</title>
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	<item>
		<title>Konzepte für guten Fußverkehr</title>
		<link>https://www.kompofo.de/konzepte-fuer-guten-fussverkehr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Vollert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Mar 2022 13:06:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gemeinderäte]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gemeinsam bietet das Forum Linke Kommunalpolitik in Baden-Württemberg und das Forum linker Kommunalpolitik in Bayern e.V.(FLIK) einen weiteren Online-Austausch an. Auto, Bus und Bike, wo bleiben die FußgängerInnen? Es geht um die FußgängerInnen in unseren Städten und Gemeinden, wie kann ihr Interesse in ein gutes Verkehrskonzept eingebunden werden? Dazu haben wir zwei Referenten eingeladen: Rüdiger Weckmann wird als Mitglied des Vereins [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Gemeinsam bietet das Forum Linke Kommunalpolitik in Baden-Württemberg und das Forum linker Kommunalpolitik in Bayern e.V.(FLIK) einen weiteren Online-Austausch an. Auto, Bus und Bike, wo bleiben die FußgängerInnen? Es geht um die FußgängerInnen in unseren Städten und Gemeinden, wie kann ihr Interesse in ein gutes Verkehrskonzept eingebunden werden? Dazu haben wir zwei Referenten eingeladen: Rüdiger Weckmann wird als Mitglied des Vereins Fuss e.V. mit einer allgemeinen Einführung ins Thema starten. Der Stadtrat aus Reutlingen wird auf seine Erfahrungen aus der Fahrradstadt Amsterdam eingehen und über die bisherigen Ideen aus Reutlingen berichten.  Kritian Ronneburg, Mitglied des Abgeordnetenhauses in Berlin und dort Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Kristian wird uns das Berliner Fußverkehrsgesetz erklären und die Positionen der LINKEN darstellen. </p>



<span id="more-1782"></span>



<h4 class="wp-block-heading">Grundlage für das Gesetz war das Eckpunktepapier des Dialog Fußverkehr:&nbsp;<a href="https://deref-gmx.net/mail/client/cp1eWYAT7_c/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.linksfraktion.berlin%2Fthemen%2Fth%2Fverkehr%2Fneue-wege-im-fussverkehr%2F" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Neue Wege im Fußverkehr: Fraktion DIE LINKE. im Abgeordnetenhaus von Berlin (linksfraktion.berlin)</a></h4>



<p>Was kann daraus für die Kommunen im Süden der Republik umgesetz werden? Lasst uns diskutieren.&nbsp;Hier der Link zur Diskussion&nbsp;&nbsp;Thema: Kompofo &#8211; Austausch<br>Uhrzeit: 18.März.2022 06:00 PM Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, WienZoom-Meeting beitreten<br><a href="https://deref-gmx.net/mail/client/J0kocpBsc14/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fus06web.zoom.us%2Fj%2F89502756607%3Fpwd%3DR0xwaldpOGlicFRKOVRVeUFZdEEzUT09" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://us06web.zoom.us/j/89502756607?pwd=R0xwaldpOGlicFRKOVRVeUFZdEEzUT09</a>Meeting-ID: 895 0275 6607<br>Kenncode: 194591<br>Schnelleinwahl mobil<br>+496971049922,,89502756607#,,,,*194591# Deutschland<br>+496938079883,,89502756607#,,,,*194591# DeutschlandEinwahl nach aktuellem Standort<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; +49 69 7104 9922 Deutschland<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; +49 69 3807 9883 Deutschland<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; +49 69 3807 9884 Deutschland<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; +49 69 5050 0951 Deutschland<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; +49 69 5050 0952 Deutschland<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; +49 695 050 2596 Deutschland<br>Meeting-ID: 895 0275 6607<br>Kenncode: 194591<br>Ortseinwahl suchen:&nbsp;<a href="https://deref-gmx.net/mail/client/R4whUJW2lmU/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fus06web.zoom.us%2Fu%2FkczOxkBiTb" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://us06web.zoom.us/u/kczOxkBiTb</a></p><p>The post <a href="https://www.kompofo.de/konzepte-fuer-guten-fussverkehr/">Konzepte für guten Fußverkehr</a> first appeared on <a href="https://www.kompofo.de">Kommunalpolitisches Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sozial-Ökologische Gestaltung der Gebühren für Anwohnerparkscheine</title>
		<link>https://www.kompofo.de/sozial-oekologische-gestaltung-der-gebuehren-fuer-anwohnerparkscheine/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Vollert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2021 08:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Antrag]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinderäte]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Gemeinderat möge folgendes beschließen: 1. Die Verwaltung wird beauftragt, eine Neugestaltung der Gebühren für Anwohnerparkscheine mitfolgenden Zielsetzungen vorzunehmen: 1.1. Soziale Staffelung der Gebühren nach Einkommenshöhe und Haushaltsgröße1.2. Berücksichtigung ökologischer Kriterien wie Hubraumgröße oder Antriebstechnologie 2. Die Verwaltung wird beauftragt, eine kontinuierliche Gebührenanpassung über die nächsten Jahrefestzulegen, die den Aspekt des Klimaschutzes, den entsprechenden Wert [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Gemeinderat möge folgendes beschließen:<br><br>1. Die Verwaltung wird beauftragt, eine Neugestaltung der Gebühren für Anwohnerparkscheine mit<br>folgenden Zielsetzungen vorzunehmen:<br><br>1.1. Soziale Staffelung der Gebühren nach Einkommenshöhe und Haushaltsgröße<br>1.2. Berücksichtigung ökologischer Kriterien wie Hubraumgröße oder Antriebstechnologie<br><br>2. Die Verwaltung wird beauftragt, eine kontinuierliche Gebührenanpassung über die nächsten Jahre<br>festzulegen, die den Aspekt des Klimaschutzes, den entsprechenden Wert des öffentlichen Raumes<br>sowie die Auswirkungen auf die Umwelt berücksichtigt.<br><br>3. Die Stadtverwaltung legt dar, welche zusätzlichen Einnahmen durch eine Neuregelung der Gebühren für das Anwohnerparken erzielt werden könnten.</p>



<span id="more-1816"></span>



<p>Begründung:<br><br>Der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann hat im November 2020 die Neuregelung<br>der Zuständigkeit über die Festsetzung der Höhe der Gebühren für Anwohnerparkscheine angekündigt.<br>Dies hat auch das Verkehrsministerium auf Anfrage der SPD im Dezember 2020 bestätigt (siehe:<br>https://www.landtag-<br>bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP16/Drucksachen/9000/16_9272_D.pdf).<br>In der Antwort des Verkehrsministeriums wird auf die Veränderungen durch die am 4. Juli 2020 in Kraft<br>getretene Änderung des Straßenverkehrsgesetzes (StVG – BGBl. I 2020, 1528) hingewiesen. Nunmehr<br>können in den Gebührenordnungen der Länder für das Ausstellen von Bewohnerparkausweisen für<br>Bewohner*innen städtischer Quartiere mit erheblichem Parkraummangel neben dem Verwaltungsaufwand<br>für die Ausstellung des Bewohnerparkausweises auch die Bedeutung der Parkmöglichkeiten, deren<br>wirtschaftlicher Wert oder der sonstige Nutzen der Parkmöglichkeiten für die Bewohner*innen<br>angemessen berücksichtigt werden. Nach<br>§ 6 a Absatz 5 a Satz 5 StVG können die Länder diese Ermächtigung in Form einer Delegationsverordnung<br>an die Kommunen übertragen, welche künftig die Festsetzung der Gebühren &#8211; orientiert an den<br>jeweiligen örtlichen Gegebenheiten &#8211; auch der Höhe nach festlegen sollen können.<br><br><canvas width="1335" height="1887">– 2 –<br><br>Wir als Fraktion DIE LINKE sehen in der Neuregelung der Gebührenordnung des Anwohnerparkens im<br>Zusammenspiel mit einer Ausweitung des Anwohnerparkens ein wichtiges Steuerungsinstrument für die<br>notwendige sozial-ökologische Verkehrswende. Wichtig ist uns dabei vor allem, dass soziale Faktoren, wie<br>Einkommenshöhe oder Haushaltsgröße, und ökologische Faktoren, wie Hubraumgröße oder<br>Antriebstechnologie, bei der Aufstellung einer neuen Gebührenordnung berücksichtigt werden.<br>Halter*innen eines SUVs mit einem Verbrennermotor sollten stärker finanziell belastet werden als<br>Halter*innen eines Kleinwagens mit E-Antrieb. Beide haben unterschiedliche Anforderungen an die Größe<br>des Parkraums, den sie für sich beanspruchen sowie eine unterschiedliche Umweltbilanz. Auch sollten<br>Halter*innen, die sich kein neues, modernes Auto mit E-Antrieb leisten können oder Familien mit vielen<br>Kindern und notwendigerweise größerem Auto finanziell bei der Neuregelung der Gebührenordnung des<br>Anwohnerparkens berücksichtigt werden.<br><br><br><br>Unterzeichnet von:<br>Lukas Bimmerle<br>Mathilde Göttel<br>Karin Binder</canvas></p><p>The post <a href="https://www.kompofo.de/sozial-oekologische-gestaltung-der-gebuehren-fuer-anwohnerparkscheine/">Sozial-Ökologische Gestaltung der Gebühren für Anwohnerparkscheine</a> first appeared on <a href="https://www.kompofo.de">Kommunalpolitisches Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>LINKE für Kreis-Haushalt 2021 im Landkreis Tübingen</title>
		<link>https://www.kompofo.de/linke-fuer-kreis-haushalt-2021-im-landkreis-tuebingen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Vollert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2020 11:49:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Haushaltsreden/-anträge]]></category>
		<category><![CDATA[Kreistage]]></category>
		<category><![CDATA[Position]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kreis-Haushalt 2021 (Bericht von Gisela Kehrer-Bleicher): Familien werden bei den Schülertickets entlastet Mit den Stimmen der Linken-Fraktion wurde bei der letzten Sitzung des Kreistags Tübingen am 16.12. der Etat für 2021 einstimmig beschlossen. Mit unserer langjährigen Forderung nach&#160; kostenfreien Schülertickets im Kreis&#160; sind wir endlich einen entscheidenden Schritt vorangekommen: unser gemeinsamer Antrag mit SPD und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kreis-Haushalt 2021 (Bericht von </strong> Gisela Kehrer-Bleicher)<strong>: </strong></p>



<p><strong>Familien werden bei den
Schülertickets entlastet</strong></p>



<p>Mit den
Stimmen der Linken-Fraktion wurde bei der letzten Sitzung des Kreistags
Tübingen am 16.12. der Etat für 2021 einstimmig beschlossen.</p>



<p>Mit unserer langjährigen
Forderung nach&nbsp; kostenfreien
Schülertickets im Kreis&nbsp; sind wir endlich
einen entscheidenden Schritt vorangekommen: unser gemeinsamer Antrag mit SPD
und Grünen für eine Reduzierung des Eigenanteils um 5 € wurde angenommen. Wir
hatten zwar zunächst noch eine weitere Absenkung beantragt, nach deren
Ablehnung dann aber diesen interfraktionellen Antrag gestellt. Die
Schüler*innen&nbsp; im Landkreis müssen ab
kommendem Schuljahr nur noch 34,30 für ihr Ticket bezahlen. Immer noch zu viel,
aber ein wichtiger erster Schritt.</p>



<span id="more-1721"></span>



<p>Eine von uns
beantragte weitere Personalstelle für die völlig überlastete IT-Abteilung im
Landratsamt wurde ebenfalls mehrheitlich beschlossen.</p>



<p>Weitere soziale
Akzente konnten wir mit interfraktionellen Anträgen zusammen mit SPD und Grünen
setzen: im nächsten Jahr werden die Zuschüsse z.B. für das Asylzentrum, die
Beratungsstelle von adis, für die Lebenshilfe und den Kreisjugendring erhöht, weiteres
Personal für die Inklusion eingestellt und höhere Zuschüsse für Jobtickets und
Fahrrad-Mobilität für die Beschäftigten im LRA. .</p>



<p>Leider fand
die Bereitschaft, quer über die Fraktionen hinweg noch mehr soziale
Verbesserungen in den Haushalt&nbsp;
einzubringen, ausgerechnet bei unserem Antrag für ein 1,5 Mill €-Programm
zur kommunalen Wohnraumförderung ein Ende, nur wenige &nbsp;Kreisrät*innen schlossen sich dem an. Angesichts
des nicht nur in der Stadt Tübingen, sondern auch in den Kommunen im
Landkreises großen Mangels an bezahlbarem Wohnraum unverständlich.</p>



<p>Mit der von
uns beantragten finanziellen Absicherung der Beratungsstelle von Plan B – „Integration
statt Abschiebung“ blieben wir in diesem Jahr ebenfalls noch allein.</p>



<p>Weil mit
dem&nbsp; Etat 2021 aber auch viele Mittel für
den weiteren Ausbau des ÖPNV und nachhaltiger Mobilität, für Erweiterung und
Neubau der Kreisberufsschulen beschlossen wurden, und viele soziale und
kulturelle Beratungsstellen und Einrichtungen weiter unterstützt werden, &nbsp;sichert der Haushalt in diesem Jahr wichtige
Grundlagen für den Erhalt und notwendigen weiteren Ausbau der kommunalen
Infrastruktur und Daseinsfürsorge im Landkreis. Deshalb haben wir dem Haushalt
zugestimmt. </p>



<p>Trotz absehbarer
finanzieller Engpässe und harter Verteilungskämpfe in den nächsten Jahren
konnten die Kommunen dieses Mal bei der Kreisumlage noch etwas entlastet werden.
Wir haben deshalb auch nicht dem Versuch der Grünen zugestimmt, den Kommunen
Gelder zu entziehen und in die Kreis-Rücklage zu stecken. Damit die Städte und
Gemeinden nicht zu den größten Verlierern der Wirtschafts- und Corona-Krise
werden, muss die Auseinandersetzung über die Finanzierung der klammen Haushalte
in den Kommunen auf Landes- und Bundesebene weitergeführt werden, insbesondere
auch in den anstehenden Landtags- und Bundestagswahlen.</p>



<p>Gisela
Kehrer-Bleicher, Kreisrätin der Tübinger Linken</p><p>The post <a href="https://www.kompofo.de/linke-fuer-kreis-haushalt-2021-im-landkreis-tuebingen/">LINKE für Kreis-Haushalt 2021 im Landkreis Tübingen</a> first appeared on <a href="https://www.kompofo.de">Kommunalpolitisches Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mehr Platz für Fahrräder – Zahl der Abstellplätze deutlich erhöhen</title>
		<link>https://www.kompofo.de/mehr-platz-fuer-fahrraeder-zahl-der-abstellplaetze-deutlich-erhoehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Vollert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2020 13:51:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Antrag]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fragen und Anträge der FrAKTION im Stuttgarter Gemeinderat: Die Antragsteller*innen bitten um Beantwortung folgender Fragen zum laufenden Pilotprojekt: Wie werden die Fahrradabstellplätze unter der Paulinenbrücke aus Sicht der Verwaltung angenommen? Welche Erfahrungswerte hinsichtlich Auslastung, Umsatz und Wartung liegen der Verwaltung vor? Wie hoch waren die Investitionskosten für die Abstellanlage unter der Paulinenbrücke? Ist bei diesem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Fragen und Anträge der FrAKTION im Stuttgarter Gemeinderat:</p>



<p><strong>Die Antragsteller*innen bitten um Beantwortung folgender Fragen zum laufenden Pilotprojekt:</strong></p>



<ol class="wp-block-list"><li>Wie werden die Fahrradabstellplätze unter der Paulinenbrücke aus Sicht der Verwaltung angenommen? Welche Erfahrungswerte hinsichtlich Auslastung, Umsatz und Wartung liegen der Verwaltung vor?</li><li>Wie hoch waren die Investitionskosten für die Abstellanlage unter der Paulinenbrücke? Ist bei diesem System für einen externen Betreiber ein wirtschaftlicher Betrieb absehbar?</li></ol>



<p><strong>Die Antragsteller*innen beantragen:&nbsp;</strong></p>



<span id="more-1677"></span>



<ol class="wp-block-list"><li>Die Verwaltung lädt ein*e Vertreter*in aus Waiblingen ein, um im Ausschuss für Stadtentwicklung und Technik (STA) den dort neu in Betrieb genommenen Fahrradturm zu präsentieren und prüft, inwieweit das System geeignet ist, an intermodalen Mobilitätsknotenpunkten in der Stadt das sichere und komfortable Abstellen von Rädern (vor allem Pedelecs) zu ermöglichen.</li><li>Die Verwaltung unterbreitet dem Ausschuss einen Vorschlag, an welchen Bahnhöfen/Haltepunkten ein solches Fahrradturm-System baulich nachgerüstet werden kann.</li><li>Die Verwaltung stellt dar, wie künftig gemeinschaftliche Fahrradparkierungsanlagen bei Quartiersprojekten vorgeschrieben werden können und bei welchen konkreten Projekten der Stadtentwicklung sich solche gemeinschaftlichen Anlagen eignen würden.</li><li>Die Verwaltung berichtet, wie am Stuttgarter Hauptbahnhof mittelfristig das Fahrradparken sichergestellt wird, und auf welchen Flächen die notwendigen Anlagen entstehen werden. Dabei wird das vom Gemeinderat beschlossene Ziel von 25 Prozent Fahrradverkehrsanteil zu Grunde gelegt.</li><li>Die Verwaltung schafft zusätzliche Fahrradabstellanlagen im Innenhof und im Umfeld des Stuttgarter Rathauses und unterbreitet dazu dem Gemeinderat einen Umsetzungsvorschlag.</li></ol>



<p><strong>Begründung:</strong></p>



<p>„Ausreichende, sichere und zielnahe Fahr­radabstellanlagen an allen Start- und Ziel­punkten sind eine zentrale Voraussetzung für die Steigerung der Fahrradnutzung“, so fasst es das Landesverkehrsministerium in seiner Radstrategie Baden-Württemberg zusammen. In Stuttgart sind solche Abstellanlagen an vielen Stellen Mangelware. Dies bestätigt auch der Fahrradklimatest des ADFC – die Abstellmöglichkeiten für Fahrräder werden in den letzten Umfragen stets mit der Schulnote 4,2 bewertet.</p>



<p>Vor dem Hintergrund, dass der Fahrradverkehr bis zum Jahr 2030 ein Viertel der Quell- Ziel- und Binnenverkehre ausmachen soll (mehrheitlich angenommener Antrag zum Radentscheid vom 21. Februar 2019, Nr. 76/2019) muss neben dem Ausbau der (baulich getrennten) Fahrradwege vor allem die Möglichkeit des sicheren Abstellens von Fahrrädern geschaffen bzw. ausgeweitet werden. Der Gemeinderat hat mit der Übernahme der Forderungen des Radentscheids bereits beschlossen: „Es werden zügig Radparkhäuser, vor Wetter und Vandalismus geschützte Radabstellanlagen oder Radbügel in Wohngebieten, an Verkehrsknotenpunkten und kulturellen, sportlichen oder gastronomischen Zielen aufgestellt.“</p>



<p>Der Bedarf einer frühzeitigen Planung wird am Stuttgarter Hauptbahnhof besonders deutlich: Bislang gibt es keine uns bekannten Pläne, die eine nennenswerte Anzahl an sicheren Fahrradabstellplätzen nachweisen würde. Die Bahn selbst wirbt damit, in den nächsten vier Jahren bundesweit an ihren Bahnhöfen allein 100 000 zusätzliche Fahrradabstellplätze zu schaffen<a href="https://soeslinkeplus.de/2020/07/mehr-platz-fuer-fahrraeder-zahl-der-abstellplaetze-deutlich-erhoehen/#_ftn1">[1]</a>. Allein in Stuttgart müssten auf Grund der Radverkehrsziele mindestens 10 000 Abstellplätze am Hauptbahnhof geschaffen werden.</p>



<p>Der Platzbedarf für Fahrradabstellanlagen ist für Beschäftigte im Rathaus am Marktplatz täglich erlebbar. Eine Verdoppelung der Fahrradstellplätze im Innenhof wäre ein erster Schritt, um Abhilfe zu schaffen.</p>



<p>Für die City liegen seit kurzem Ergebnisse der verkehrsplanerischen Grundlagenuntersuchung im Kontext mit dem Zielbeschluss „Eine lebenswerte Stadt für alle“ vor. Eine wesentliche Erkenntnis zeigt der Blick auf die Auslastung der Parkhäuser im Herzen der Stadt: „Auch zu Spitzenzeiten gibt es in Tiefgaragen und Parkhäusern deutlich mehr als ausreichend freie Kapazitäten“ (Präsentation Grundlagenuntersuchung, S. 47). Zu keinem Zeitpunkt lag die Auslastung der Parkhäuser innerhalb des Cityrings über 65 Prozent. Dies bietet die Möglichkeit, einzelne Parkhäuser zu schließen oder dort neue Funktionen zu platzieren – beispielsweise Fahrradparkhäuser. „Insbesondere im Norden (Erschließungsbereich 1, Hbf/ Oberer Schlossgarten) gibt es dauerhaft viele freie Kapazitäten“ (Präsentation Grundlagenuntersuchung, S. 47). Im inneren Stadtgebiet gibt es derzeit lediglich 1720 Radabstellanlagen – für Pkw sind es 2303, von denen mindestens 750 permanent unbesetzt sind. Bedarfe allein in der Innenstadt sehen die Planer am Hauptbahnhof, Schlossplatz, Charlottenplatz (nahe U-Bahn Haltestelle), Marktplatz, Sophienstraße / Ecke Rothebühlplatz, Tübinger Straße zwischen Sophienstraße und Paulinenstraße, HauptstätterStraße (nahe U-Bahn Haltestelle Rathaus) Eingänge zur Fußgängerzone (Präsentation Grundlagenuntersuchung, S. 49)</p>



<p>Die Schaffung von dauerhaften, geschützten und öffentlichen Radabstellplätzen ist eine zentale Maßnahme zur Umsetzung des Zielbeschlusses zur Echten Fahrradstadt. Erfahrungen aus der Region wie beispielsweise in Fellbach und Waiblingen können Stuttgart helfen, ein platzsparendes, leistungsfähiges und skalierbares Standard-System zu installieren. Im laufenden Haushalt sind bereits Mittel dafür bereitgestellt – es wird Zeit, dass mit der Umsetzung begonnen wird.</p>



<p><a href="https://soeslinkeplus.de/2020/07/mehr-platz-fuer-fahrraeder-zahl-der-abstellplaetze-deutlich-erhoehen/#_ftnref1">[1]</a>&nbsp;https://www.fahrradland-bw.de/fileadmin/user_upload_fahrradlandbw/Downloads/Flyer_B_R_Offensive_an_Bahnhoefen.pdf</p><p>The post <a href="https://www.kompofo.de/mehr-platz-fuer-fahrraeder-zahl-der-abstellplaetze-deutlich-erhoehen/">Mehr Platz für Fahrräder – Zahl der Abstellplätze deutlich erhöhen</a> first appeared on <a href="https://www.kompofo.de">Kommunalpolitisches Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die S2-Verlängerung muss wieder auf den Tisch!</title>
		<link>https://www.kompofo.de/die-s2-verlaengerung-muss-wieder-auf-den-tisch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Vollert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Feb 2020 20:24:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Kreistage]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kompofo.de/?p=1630</guid>

					<description><![CDATA[<p>DIE LINKE in den Kreistagen Rastatt und Karlsruhe für zügigen Ausbau des regionalen Schiennetzes Vor rund 20 Jahren scheiterte die Verlängerung der S-Bahnstrecke Karlsruhe – Rheinstetten (S2) nach Durmersheim am Durmersheimer Gemeinderat, wo vor allem die damalige Mehrheitsfraktion CDU das Projekt ablehnte. Heute, wo selbst die Konservativen die Zeichen der Zeit und damit die Notwendigkeit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong class="">DIE LINKE in den Kreistagen Rastatt und Karlsruhe für zügigen Ausbau des regionalen Schiennetzes</strong> </p>



<p>Vor rund 20  Jahren scheiterte die Verlängerung der S-Bahnstrecke Karlsruhe –  Rheinstetten (S2) nach Durmersheim am Durmersheimer Gemeinderat, wo vor  allem die damalige Mehrheitsfraktion CDU das Projekt ablehnte. Heute, wo selbst die Konservativen die Zeichen der Zeit und damit die Notwendigkeit einer  Verkehrswende nicht mehr ignorieren können, muss die bislang verpasste Chance endlich genutzt werden und die Lücke im Schienennetz zwischen dem  Karlsruher Westen und der Rheintalbahn endlich geschlossen werden. </p>



<span id="more-1630"></span>



<p>Das  Reststück zwischen der Haltestelle Rheinstetten-Mörsch Merkurstraße und  dem Durmersheimer Bahnhof ist nicht einmal drei km lang und und benötigt  auf ebener Strecke entlang der alten B36 Strecke keine aufwendigen  Umbaumaßnahmen, sodass sie recht zügig realisiert werden kann. Zudem  verfügt die Gemeinde Durmersheim über den Zugriff auf die betroffenen  Trassengrundstücke. Mit der  ausgebauten S2 könnte nicht nur der Verkehr auf der alten B 36 nach und  von Durmersheim spürbar entlastet werden. Durmersheim  und Rheinstetten  können wesentlich besser als bisher verkehrsmäßig umweltfreundlich  vernetzt werden, was spürbare positive Effekte im Schülerverkehr, aber  auch etwa die ärztliche Versorgung oder den Besuch des Durmersheimer  Freibades betreffend, mit sich bringen würde. Ein darauf  ausgerichtetes getaktetes Bus- bzw. Shuttle-Angebot, das die umliegenden  Gemeinden wie Würmersheim, Au a.Rh. und Elchesheim-Illingen einbezieht ,  wird die Attraktivität der neuen Schienenverbindung noch erhöhen. Was die  Finanzierung angeht, ist angesichts drastischer Mittelerhöhungen u.a. im  Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz im Gefolge des Klimaschutzgesetzes   in den nächsten Jahren mit einer hohen Förderquote zu rechnen, die eine  Restfinanzierung durch Durmersheim problemlos möglich machen würde.  Über den  S2-Ausbau hinaus muss die Deutsche Bahn über das im  Bundesverkehrswegeplan verankerte 3. Gleis zwischen Karlsruhe-Hbf und  Rheinstetten-Forchheim Basheide hinaus auch ein 4.Gleis realisieren,  damit der Schienen-Regionalverkehr in Mittelbaden nach der  Inbetriebnahme der Schnellbahntrasse und des Rastatter Tunnels nicht ins  Hintertreffen gerät. Bisher sind jedoch diesbezüglich keinerlei  Umsetzungsaktivitäten seitens der DB zu verzeichnen, auch nicht für ein  3. Gleis, während an der Schnellbahntrasse zügig gebaut wird.           </p><p>The post <a href="https://www.kompofo.de/die-s2-verlaengerung-muss-wieder-auf-den-tisch/">Die S2-Verlängerung muss wieder auf den Tisch!</a> first appeared on <a href="https://www.kompofo.de">Kommunalpolitisches Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Haushaltsrede für den Haushalt 2020 (DIE LINKE)</title>
		<link>https://www.kompofo.de/haushaltsrede-fuer-den-haushalt-2020-die-linke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Vollert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Dec 2019 09:27:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinderäte]]></category>
		<category><![CDATA[Haushaltsreden/-anträge]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Herr Oberbürgermeister, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen. Der vorgelegte Haushaltsentwurf samt mittelfristiger Finanzplanung enthält Chancen und Risiken für Rot­tenburg. Zu den großen Risiken gehört die unverantwortliche Finanzpolitik der grün geführten Landesregierung, die direkt in die Haushalte der Kommunen und Städte wie Rottenburg hineinregiert und unsere städtische Pla­nung verunsichert. Dazu gehört, dass Rottenburg für die Aufgaben [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Oberbürgermeister, sehr
geehrte Kolleginnen und Kollegen.</p>



<p>Der vorgelegte Haushaltsentwurf
samt mittelfristiger Finanzplanung enthält Chancen und Risiken für Rot­tenburg.</p>



<p>Zu den großen Risiken gehört die unverantwortliche Finanzpolitik der grün geführten Landesregierung, die direkt in die Haushalte der Kommunen und Städte wie Rottenburg hineinregiert und unsere städtische Pla­nung verunsichert. </p>



<span id="more-1627"></span>



<p>Dazu gehört, dass Rottenburg für die Aufgaben der Daseinsvorsorge und Infrastruktur bis heute keinen planbaren Prokopf-Betrag erhalten hat. Dazu gehört, dass ausgerechnet eine grüne Finanz­ministerin die Unterbringung von geduldeten Flüchtlingen nicht meht als Gemeinschaftsaufgabe ansieht und den Kommunen eine langfristige, gesetzliche Regelung verweigert. Gleiches gilt für den Digitalpakt Schulen: Bereits bei der Einführung an den Grundschulen müssen die Kommunen 20 Prozent tragen. Bei der Antragstellung für Landesmittel unterschreiben sie, dass sie zukünftig alle Geräte, Programme und ex­terne Hilfe selbst zahlen müssen. Das ist nicht nur ein eklatanter Verstoß des Konnexitätsprinzips, sondern für unsere Stadt eine Millionen-Hypothek auf zukünftige Haushalte. Ebenso weigert sich die Landesregie­rung, die Kommunen bei Um- und Neubauten von Pflegeheimen wie in Ergenzingen zu unterstützen, ob­wohl die Zahl der pflegebedürftigen älteren Menschen stark zunimmt und sich die Baukosten wesentlich erhöht haben. </p>



<p>Neben diesen politisch verursachten
Unwägbarkeiten unseres Haushalts haben wir einen hohen Investiti­onsstau
abzutragen: Nichts hat in den vergangenen zehn Jahren so großen sozialen und
gesamtwirtschaftli­chen Schaden angerichtet wie der Fetisch der Schwarzen Null,
der jetzt von führenden Wirtschaftsverbän­den kritisiert wird. Selbst der
deutsche Entwickler der Schuldenbremse Christian Kastrop hält sie für über­holt,
weil sie für die aktuelle Wirtschaftsentwicklung schädlich ist. Trotz
Investitionen von knapp 134 Mio. Euro in den nächsten Jahren in Rottenburg
haben wir weiterhin einen großen Investitionsbedarf, weil unse­re Stadt wächst,
die Kinderzahl stark zunimmt und sich die Bildungsanforderungen in der
Gesellschaft ver­ändern. Nach wie vor umfasst allein der Investitionsrückstand
bei Schulen im Ländle 31 Prozent vom Ge­samtrückstand von 138 Mrd. Euro. Nicht
die Kreditaufnahme bei Zinsen von 0,5 bis einem Prozent bei ei­ner Laufzeit von
30 Jahren, sondern die verschleppten Investitionen sind die größte Belastung
für die nach­wachsende Generation! Deshalb ist es richtig, dass Rottenburg die
Schwarze Null aufgibt und in der mittel­fristigen Finanzplanung Kredite
einplant. Zusätzlich wollen wir den Handlungsspielraum der Stadt durch eine
mode­rate Anhebung des Gewerbesteuerhebesatzes auf den Landesdurchschnitt
erweitern.</p>



<p>Die Zukunftsinvestitionen sehen wir
als Chance für die weitere Entwicklung Rottenburgs mit seinem guten Ruf als
Bildungsstadt. Der Orientierungsplan für die Kinderbetreuung schreibt erstmals
fest, dass Krippen und Kitas Bildungseinrichtungen sind. Dies bedeutet
zusätzliche Aufgaben und erfordert ein großes Enga­gement der Erzieherinnen,
eine gute Ausbildung, ihre Wertschätzung und angemessene Bezahlung. Des­halb
begrüßen wir ausdrücklich ihre Einstufung in S8a und die Beseitigung der
künstlichen Spaltung in Gruppenleitung und Zweitkräfte, die längst nicht mehr
dem Alltag in unseren Einrichtungen entspricht. Weil Rottenburg damit zu lange
gezögert hat, sind die Erzieherinnen an die Grenzen der Belastbarkeit ge­kommen.
Damit dies in Zukunft nicht wieder passiert, ist es notwendig, über den
aktuellen Eigenbedarf hinaus weitere PIA-Stellen auch in kleinen Einrichtungen
zu schaffen. Dies wird ebenso wie Anleitungs­zeiten finanziell vom Land
gefördert. Beides sollten wir nutzen. Eines sollten wir aus der Krise in den Be­treuungseinrichtungen
gelernt haben: Rottenburg ist keine Insel, sondern ist Teil der landesweiten
Entwick­lung. </p>



<p>Wir wollen, dass Rottenburg seinen
Ruf als Bildungsstadt festigt und ausbaut. Denn Innovation in&nbsp; Wirt­schaft und Gesellschaft beginnt mit
guter Bildung und Ausbildung. Deshalb stellen wir den Antrag auf eine
Planungsrate für ein Ausbildungszentrum auf dem DHL-Gelände als Kernstück eines
künftigen Innovati­onszentrums, das bereits vom Gemeinderat beschlossen wurde.
Es soll die GIBA mit ihrer Vorbildfunktion mit unseren Handwerksbetrieben, mit
Berufsschule, VHS, der Hochschule für Forstwirtschaft sowie der IHK Tübingen/
Reutlingen vernetzen und dadurch eine überregionale Bedeutung erlangen. Gerade
das Beispiel der Hochschule für Forstwirtschaft zeigt den engen Zusammenhang
von Ausbildung und Innovation. Rottenburg braucht Visionen für die Zukunft!</p>



<p>Diese Visionen möchten wir auch
durch unseren zweiten zentralen Antrag fördern, durch eine Klausurta­gung des
Gemeinderats für ein Nahversorgungskonzept, das die Teilergebnisse des
Stadtentwicklungskon­zepts selbstverständlich berücksichtigt. Für
Nachhaltigkeit und Umweltschutz müssen wir global denken und lokal handeln. Das
heißt für uns, eine Lebensqualität für alle Einwohner herzustellen, egal ob sie
in der Kernstadt oder in den Teilorten wohnen. Gleichwertige Lebensverhältnisse
fangen mit einer Grund­ausstattung in der Ernäh­rung durch biologische
Landwirtschaft, durch ärztliche Versorgung, durch bezahl­baren Wohnraum und
durch ein umfassendes Mobilitätskonzept an. Indem mehr Nahrungsmittel vor Ort
produziert und vermark­tet werden, sparen wir Transportwege mit CO2-Ausstoß,
sparen wir viel Zeit auf der Straße und erhöhen den Erholungswert durch weniger
Flächenfraß. In einem Nahversorgungskonzept sehen wir viel Potenzial und auch
eine Chance, den Gemeinschaftssinn von Jung und Alt, Kernstadt und Teilorten,
Alteingesesse­nen und NeubürgerInnen zu stärken. </p>



<p>Insgesamt sehen wir im vorliegenden
Haushaltsentwurf erste Schritte auf dem notwendigen Weg, die alten Fehler der
Sparhaushalte mit verschleppten Sanierungen zu überwinden und in die Zukunft
unserer Stadt zu investieren. Diesen Weg wollen wir gemeinsam mit allen
Bürgerinnen und Bürger zügig beschreiten. Dazu ist ihre frühzeitige und
umfassende Einbeziehung über alle kommunalen Belange notwendig. Eine gezielte
Einschränkung demokratischer Grundrechte der Informations- und
Versammlungsfreiheit durch Raumvergabe oder durch Infostände auf öffentlichen
Straßen und Plätzen für Ortschafts- und Gemeinderä­te sowie für politische
Parteien, die im Gemeinderat vertreten sind, verbietet sich. Demokratie lebt
von der größtmöglichen Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger. Das sollte uns
der Bürgerentscheid zum Ge­werbegebiet Galgenfeld gezeigt haben. </p>



<p>Wir danken allen Beschäftigten in
der Verwaltung und in den städtischen Betrieben für ihr Engagement und ihre
geleistete Arbeit, besonders Herrn Meßmer und seinem Team. In diesem Sinn
wünsche ich uns konstruktive und gute Haushaltsberatungen und danke Ihnen für
Ihre Aufmerksamkeit. </p>



<p>Dr. Emanuel Peter (Die Linke) </p><p>The post <a href="https://www.kompofo.de/haushaltsrede-fuer-den-haushalt-2020-die-linke/">Haushaltsrede für den Haushalt 2020 (DIE LINKE)</a> first appeared on <a href="https://www.kompofo.de">Kommunalpolitisches Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Haushaltsrede, DIE LINKE im Gemeinderat Vaihingen an der Enz am 18.12.2019.</title>
		<link>https://www.kompofo.de/haushaltsrede-die-linke-im-gemeinderat-vaihingen-an-der-enz-am-18-12-2019/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Vollert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Dec 2019 09:22:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gemeinderäte]]></category>
		<category><![CDATA[Haushaltsreden/-anträge]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Redner: Peter Schimke, es gilt das gesprochene Wort. Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Maisch, sehr geehrter Frau Lerche sowie die weiteren Vertreter*innen der Verwaltung, werte Kolleginnen und Kollegen des Gemeinderates, sehr geehrte anwesende Zuhörer*innen, vielen Dank an alle Beteiligten aus der Verwaltung, die an der Erstellung des 803 Seiten umfassenden Haushaltsplans für 2020 mitgewirkt haben. Die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Redner: Peter Schimke, es gilt das
gesprochene Wort.</p>



<p>Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister
Maisch,</p>



<p>sehr geehrter Frau Lerche sowie die
weiteren Vertreter*innen der Verwaltung,</p>



<p>werte Kolleginnen und Kollegen des
Gemeinderates,</p>



<p>sehr geehrte anwesende Zuhörer*innen,</p>



<span id="more-1624"></span>



<p>vielen Dank an alle Beteiligten aus der
Verwaltung, die an der Erstellung des 803 Seiten umfassenden Haushaltsplans für
2020 mitgewirkt haben. </p>



<p>Die Zahlen im Haushaltsplan 2020 sind
eine Prognose für Ein- und Ausgaben der Stadt. Bei den Ausgaben sind es
Pflichtaufgaben wie z.B. eine ausreichende Versorgung der Gemeinde mit Kinderbetreuungsplätzen.
Aufgeführt werden auch die vom Gemeinderat beschlossen Investitionen und
Ausgaben, wie z. B. der Bau einer neuen Sporthalle.</p>



<p>Frau Lerche hat als Leiterin des
Finanzwesens der Stadt mit ihrem Team einen fast ausgeglichenen Haushalt
vorgelegt. </p>



<p>Den geplanten Erträgen im
Ergebnishaushalt von rd. 81,1 Mio. Euro, stehen geplante Aufwendungen über rd.
82,9 Mio. Euro gegenüber. Für einen ausgeglichenen Haushalt fehlen rd. &nbsp;1,8 Mio. Euro oder rd. 2,2% (Stand 10.12.19). </p>



<p>Im Finanzhaushalt liegt der Gesamtbetrag
der Einzahlungen aus laufender Verwaltungstätigkeit bei rd. 78,8 Mio. Euro,
deren Ausgaben über rd. 75,9 Mio. Euro gegenüberstehen. Daraus ergibt sich ein
Überschuss von rd. 2,9 Mio. Euro.</p>



<p>Im Haushaltsplan 2020 wird die sich
eintrübende Wirtschaftskraft im Land ersichtlich. Diese führt zu einer
Verringerung auf der Einnahmenseite. </p>



<p>Meine Vorredner*innen haben schon viele
richtige Dinge zum Haushalt gesagt, die ich nicht wiederholen werde.</p>



<p>Unsere Flächenstadt mit ihren acht
Teilorten hat mir rd. 30.000 Einwohner*innen ein Einnahmeproblem. Es gibt
folgende drei Finanzquellen, um die Einnahmenseite zu verbessern: </p>



<ol class="wp-block-list"><li>Gebühren
und Beiträge für Dienstleistungen der Verwaltung</li><li>Steuern
(z.B. Grundsteuer, Gewerbesteuer, Hundesteuer ..)</li><li>Finanzzuweisungen
von Land und Bund</li></ol>



<p>Um die Finanzsituation der Kommunen nachhaltig zu
verbessern, bedarf es aus Sicht der Partei Die Linke eine auskömmliche
Finanzierung durch Bund und Land.</p>



<p>Hier haben Sie als Stadträt*innen und als Mitglied
ihrer Partei eine Aufgabe, sich dafür einzusetzen.</p>



<p>Wenn man den Verteidigungsetat fast verdoppelt, die
Reichen weiter steuerlich entlastet, weiter an der schwarzen Null festhält, das
Steueraufkommen zurückgeht, dann ist klar, dass das Geld in den Kommunen fehlt!
</p>



<p>Hier müssen sie einen Politikwechsel einfordern, der
die Rüstungsausgaben reduziert, Konzerne und Superreiche besteuert,
Steuerschlupflöcher schließt und den neoliberalen Wirtschaftskurs beendet!
Damit dies eintritt, sollten sie auf ihre Entscheidungsträger*innen auf Landes-
und Bundesebene entsprechenden Einfluss nehmen! Das Geld ist vorhanden. Leider
wird es aus Sicht der Partei Die Linke zu wenig für das Wohl unserer
Mitmenschen ausgegeben. </p>



<p>Warum ist Bildung immer noch vom sozialen Stand der
Eltern abhängig? Warum ist der Besuch von Kindergärten zur frühkindlichen Erziehung
und Bildung nicht generell gebührenfrei? Warum ist der öffentliche
Personennahverkehr in unserer Region so teuer? Warum gibt es in Ballungsgebieten
kaum noch bezahlbaren Mietwohnraum? Warum werden wissenschaftliche Erkenntnisse
bezüglich des Klimawandels nur unzureichend und im Schneckentempo umgesetzt? Um
diese Fragen befriedigend zu beantworten und entsprechende Beschlüsse zu
fassen, bedarf es einer mutigen Regierung im Land und im Bund!</p>



<p>Die Schere zwischen Arm und Reich geht auch
bei uns in Vaihingen an der Enz immer weiter auseinander! Gerade Menschen mit
kleinem Geldbeutel benötigen auch in unserer Stadt Unterstützung!</p>



<p>Der Zugang zu preiswertem Wohnraum und Mobilität für Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen
sowie für Haushalte mit Kindern müssen in dieser Situation unterstützt werden.
Wohnen, gesunde Ernährung, die Teilhabe an Kultur und Mobilität sind
Grundbedürfnisse von Menschen. Diese sind zu gewährleisten. Hier haben wir noch
einen erheblichen Nachholbedarf. Kindergärten und Kindertagesstätten sind
wichtige Bildungseinrichtungen und müssen genauso gebührenfrei sein, wie der
Besuch unserer Schulen!</p>



<p>Wir haben es in der Hand, bei der
Ausweisung von Neubaugebieten und dem Besitz von Grundstücken entsprechende
Rahmenbedingungen zu schaffen, damit der soziale Mietwohnungsbau wieder eine
Chance bekommt. </p>



<p>Diesem Thema müssen wir uns im Jahr 2020
weiter stellen. Können wir z.B. durch die Stadtbau Vaihingen an der Enz oder in
einer anderen Form hier helfend als Stadtrat tätig werden? </p>



<p>Bei Ausweisung neuer Baugebiete sollte
der Stadtrat Grundstücke für den sozialen Geschosswohnungsbau bereitstellen,
damit darauf bezahlbarer Mietwohnungsbau realisiert werden kann. Vorrang vor
der Außenentwicklung hat für Die Linke jedoch die Innenentwicklung. Hier sollte
bei Änderung der Bebauungspläne mehr Geschosswohnungsbau ermöglicht werden.</p>



<p>Werte Kolleg*innen, es wird Zeit, dass
sich hier etwas bewegt!</p>



<p>Unsere Steuergelder sind dazu da, diese
zum Wohle und im Sinne für unsere Bürger*innen einzusetzen. Dazu sollten wir
verstärkt mit der Bürgerschaft in Dialog treten. Erste Schritte dazu sind
gemacht. Ob bei der beschlossenen Ausrichtung der kleinen Gartenschau in den Enz-Auen
zum Jahr 2029 oder bei großen Bauprojekten bedarf es einer Abstimmung zwischen
Verwaltung, Gemeinderat, Bauträgern und unseren Bürger*innen in der Gemeinde.
Durch die Einleitung des Leitbildprozesses mit der Befragung unserer Einwohner
über den Haushaltsfragebogen ist dazu ein wichtiger Schritt gemacht worden.</p>



<p>Lassen sie mich noch ein Wort zum
Stellenplan sagen. Dieser Stellenplan ist trotz eines Kapazitätsaufbaus
gegenüber 2019 um 4,6% auf Kante genäht! Und das bei immer größerer
Arbeitsbelastung und daraus resultierenden Überstunden für die städtischen
Beschäftigten.</p>



<p>Der Grundsatz in der Personalbemessung
sollte lauten: Gute Arbeit braucht gutes und ausreichendes Personal bei
selbstverständlich guter tariflicher Bezahlung. </p>



<p>Zum Beispiel werden die Anforderungen an
die Mitarbeiter*innen des Bauhofes und der Stadtgärtnerei durch die Erwartungen
unserer Bürger*innen und durch die Klimaveränderung immer höher. Darauf muss personell
reagiert werden!</p>



<p>Der Vaihinger Haushalt könnte aus linker
Sicht ein Mehr an Sozialem vertragen. Dazu müsste sich die Einnahmesituation
der Gemeinde z.B. durch einen höheren Prozentsatz an der Einkommenssteuer merklich
verbessern. </p>



<p>Nach Abwägung stimme ich den Punkten 1,
3 bis 6 der Drucksache 307/4/19 zum Haushaltsplan der Stadt Vaihingen für das
Haushaltsjahr 2020 zu. Den Punkt 2 der Drucksache, mittelfristige Finanzplanung
über 4 Jahre, lehne ich zum jetzigen Zeitpunkt ab. </p>



<p>Um längerfristig planen zu können,
benötigen wir auf Bundesebene eine verlässliche Regierung. Die Große Koalition
ist das nach meiner Einschätzung nicht! Um gegen die explodierenden Miet- und
Baupreise vorgehen zu können, bedarf es auf Bundes- und Landesebene ein
entsprechendes Konjunkturprogramm zur Förderung des sozialen Wohnungsbaus und Erleichterungen
in der Bauordnung. Die Festsetzung des Fortschreibungszeitraus halte ich für zu
lange.&nbsp; </p>



<p>Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister
Maisch, ich beantrage, dass über den Punkt 2 -Finanzplanung für 2019 bis 2023 &#8211;
der Drucksache 307/4/19 getrennt abgestimmt wird. </p>



<p>Zum Schluss von meiner Seite noch einen
Dank an alle Mitglieder des Rates und der Verwaltung für die in 2019 geleistete
guten Zusammenarbeit.</p>



<p>Weiter bedanke ich mich bei allen
ehrenamtlich Tätigen in unserer Stadt, da sie mit ihrem wertvollen Engagement 2019
in vielen Bereichen sich zum Wohl unserer Mitmenschen eingesetzt haben.</p>



<p>Dazu gehört natürlich das Rettungswesen,
die Feuerwehr, die Kirchen, die Sozialstation und alle Vereine. Ohne dieses
ehrenamtliche Engagement würde ein erhebliches Mehr an Ausgaben den Haushalt
belasten.</p>



<p>Allen Anwesenden wünsche ich frohe
Festtage und einen guten Start ins neue Jahr!</p>



<p>Frei nach dem Ex-Fußballtrainer
Trapattoni vom FC-Bayern München: Ich habe fertig! </p>



<p>Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit!</p><p>The post <a href="https://www.kompofo.de/haushaltsrede-die-linke-im-gemeinderat-vaihingen-an-der-enz-am-18-12-2019/">Haushaltsrede, DIE LINKE im Gemeinderat Vaihingen an der Enz am 18.12.2019.</a> first appeared on <a href="https://www.kompofo.de">Kommunalpolitisches Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Haushaltsrede der Fraktion DIE LINKE im Kreistag Ludwigsburg am 6.12.2019.</title>
		<link>https://www.kompofo.de/haushaltsrede-der-fraktion-die-linke-im-kreistag-ludwigsburg-am-6-12-2019/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Vollert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Dec 2019 09:20:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen & Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Haushaltsreden/-anträge]]></category>
		<category><![CDATA[Kreistage]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kompofo.de/?p=1622</guid>

					<description><![CDATA[<p>Redner: Peter Schimke, es gilt das gesprochene Wort. Sehr geehrter Herr Landrat Doktor Haas, sehr geehrte Frau Beck, werte Damen und Herren des Kreistages, werte Öffentlichkeit, vielen Dank an die Verwaltung und alle Beteiligten bei der Erstellung des 523 Seiten umfassenden Kreishaushaltsplans für 2020. Die Zahlen stimmen, dafür hat unsere Kreiskämmerin Frau Beck mit ihrem [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.kompofo.de/haushaltsrede-der-fraktion-die-linke-im-kreistag-ludwigsburg-am-6-12-2019/">Haushaltsrede der Fraktion DIE LINKE im Kreistag Ludwigsburg am 6.12.2019.</a> first appeared on <a href="https://www.kompofo.de">Kommunalpolitisches Forum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Redner:
Peter Schimke, es gilt das gesprochene Wort.</p>



<p>Sehr
geehrter Herr Landrat Doktor Haas,</p>



<p>sehr
geehrte Frau Beck,</p>



<p>werte
Damen und Herren des Kreistages,</p>



<p>werte
Öffentlichkeit,</p>



<p>vielen
Dank an die Verwaltung und alle Beteiligten bei der Erstellung des 523 Seiten
umfassenden Kreishaushaltsplans für 2020.</p>



<span id="more-1622"></span>



<p>Die
Zahlen stimmen, dafür hat unsere Kreiskämmerin Frau Beck mit ihrem Team gesorgt.
Das gute Ergebnis in 2019 zeugt von einer noch prosperierenden Wirtschaft im
Landkreis Ludwigsburg.</p>



<p>Die
Fraktionen von FW, CDU, SPD und FDP im Kreistag haben sich Mitte 2019 schon vor
Einbringung des Haushalts für 2020 durch die Kreisverwaltung darauf
verständigt, eine Kreisumlage von 27,5%-Punkten zu fordern. Diese
Vorgehensweise hält unsere Fraktion für fragwürdig! Im Vorschlag der
Kreisverwaltung waren für das Jahr 2020 eine Kreisumlage von 29%-Punkten
vorgesehen, um einen auskömmlichen Haushalt vorzustellen. Aufgrund der
Reduktion der Kreisumlage auf 27,5%-Punkte gegenüber dem Vorschlag der
Kreisverwaltung von 29%-Punkten starten wir in 2020 mit einem Defizit von rd.
11 Millionen Euro im Haushalt. Deshalb beantragt unsere Fraktion die
Kreisumlage auf 29 %-Punkte festzusetzen.</p>



<p>Gerade
bei einer sich abkühlenden Wirtschaft – siehe entsprechende Pressemitteilungen
über geplanten Stellenabbau in Industrie und Gewerbe &#8211; ist es wichtig im Kreis
handlungsfähig zu bleiben. Gerade bei den Investitionen sollten der Kreis und
die Kommunen sich antizyklisch verhalten und bei schwächelnder Wirtschaft mehr
Geld ausgeben. Dies kann jedoch nur gelingen, wenn man in guten Jahren Geld
zurücklegt, um dieses dann in schlechteren Jahren auszugeben. So kann die
Wirtschaft gestützt und Arbeitsplätze erhalten werden. Deshalb halten wir als
Fraktion die Linke eine Beibehaltung der Kreisumlage bei 27,5%-Punkten für
falsch.</p>



<p>Um
die Einnahmen der Kommunen zu verbessern, bedarf es einer besseren Finanzierung
durch den Bund und durch das Land.</p>



<p>Hier
haben Sie als Kreisrätinnen und Kreisräte als Mitglied ihrer Partei eine
Aufgabe.</p>



<p>Wenn
man den Verteidigungsetat fast verdoppelt, die Reichen weiter steuerlich
entlastet, weiter an der schwarzen Null festhält, dann ist klar, dass das Geld
in den Kommunen fehlt. Hier ist eine andere Politik gefordert! Damit diese
eintritt müssen Sie auf die Entscheidungsträger und –trägerinnen in ihren
Parteien entsprechenden Einfluss nehmen! </p>



<p>Die
Schere zwischen Arm &amp; Reich geht auch in unserem Landkreis immer weiter
auseinander. </p>



<p>Aus
unserer Sicht gehören Wohnen und Mobilität ebenfalls zur Aufgabe des
Landkreises, insbesondere bei Menschen mit kleinem Geldbeutel.</p>



<p>Wir
als Fraktion die Linke haben uns wiederholt für ein Mobilitätsticket
eingesetzt, um Menschen vom Individualverkehr auf den ÖPNV um zu steuern.</p>



<p>Doch
unsere Anträge dazu fanden im Kreistag bisher keine Mehrheit. </p>



<p>Weitere
Vorschläge,&nbsp;dass der Kreis bei bezahlbarem Mietwohnraum kreisweit aktiv
wird, kommen ebenfalls nicht sonderlich voran. Erfreulich ist, dass unser
Vorschlag, eine Kampagne gegen Wohnungsleerstand zu starten, vom Sozialausschuss
positiv aufgenommen wurde und in den vorliegenden Haushalt aufgenommen ist.</p>



<p>Leider
interessiert sich fast kaum jemand im Sitzungssaal für die vorausgesagte und
jetzt eingetretene Kostenexplosion beim Projekt Stuttgart 21. Das offiziell
bestens geplante Projekt wird nun mindestens um weitere zig Milliarden Euro teurer. Die einst geplanten 3,5 Milliarden Euro und der Zeitraum der Eröffnung in 2021 steigen nun
mindestens auf rd. 8,2 Milliarden Euro und der Zeitraum
der Eröffnung wird auf frühestens 2025 datiert. Das bedeutet für unseren
Landkreis weitere Einschränkungen im öffentlichen Personennahverkehr und eine
wahrscheinliche Kostenbeteiligung über die Verkehrsumlage Verband Region
Stuttgart. Gerade zur Verbesserung der Infrastruktur im ÖPNV
und für kostengünstige Ticketpreise wie zum Beispiel ein 365 Euro Jahresticket
in der Region müssten diese Steuergelder aus unserer Sicht investiert werden.</p>



<p>Nun
zurück zum Haushalt.</p>



<p>Eine
wachsende Zahl von Menschen bis hin in den Mittelstand kann sich das Dach überm
Kopf in unserem Kreis nicht mehr leisten. Gleichzeitig profitieren
Immobilienspekulanten von der Verteuerung im Immobilien- und dem Wohnungsmarkt.
Auch unser Kreishaushalt partizipiert über die Grunderwerbssteuer daran. Und
wir diskutieren im Schneckentempo, ob sich der Kreis dieses Problems, z.B.
durch die Gründung einer Kreiswohnbaugesellschaft oder anderer Formen überhaupt
annehmen soll? Das ist beschämend!</p>



<p>Sehr
geehrte Damen und Herren, es wird Zeit, dass sich etwas tut!</p>



<p>Unsere
Steuergelder sind dazu da, diese zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger
auszugeben.</p>



<p>Gerade
Menschen mit kleinem Geldbeutel benötigen auch in unserem Landkreis
Unterstützung!</p>



<p>Mit
einer auskömmlichen Kreisumlage hätten wir uns im Bereich Soziales weitere
finanzielle Spielräume geschaffen, die bei einer Abkühlung der Wirtschaftskraft
im Landkreis dann notwendig werden.</p>



<p>Der
Zugang zu preiswertem Wohnraum und Mobilität für Menschen mit wenig Einkommen sowie
Haushalte mit Kindern müssen in dieser Situation finanziell unterstützt werden.
Wohnen, gesunde Ernährung, die Teilhabe an Kultur und Mobilität sind
Grundbedürfnisse für Menschen. Diese Rechte sind zu gewährleisten. Hier haben
wir im Landkreis noch einen erheblichen Nachholbedarf. </p>



<p>Aus
Sicht unserer Fraktion müssen in unserer wohlhabenden Region Erleichterungen
für Bedürftige machbar und finanzierbar sein. Alles andere ist für unseren
Kreis inakzeptabel!</p>



<p>Lassen
sie mich noch ein Wort zum Stellenplan sagen. Dieser Stellenplan ist trotz einer
Erhöhung der Stellen um ca, 2,3% auf Kante genäht! Und das bei immer größeren
Aufgaben im Kreis. Der Personalrat hat dazu eine entsprechende Stellungnahme
abgegeben.</p>



<p>Weiter
sollten alle Beschäftigten beim Landkreis und deren Gesellschaften nach
Tarifverträgen oder besser entlohnt werden!</p>



<p>Der
Grundsatz wäre, gute Arbeit braucht gutes Personal und selbstverständlich gute
Bezahlung. Die vom Kreistag genehmigten Stellen müssen zeitnah besetzt werden,
damit die anstehenden Aufgaben erledigt werden können.<s></s></p>



<p>Der
Haushalt ist aus Sicht unserer Fraktion unterfinanziert. Er wird eher den Bürgermeistern,
aber nicht den wachsenden Problemen eines großen Teils unserer Bevölkerung
gerecht.</p>



<p>Trotz
unserer Zustimmung zu zahlreichen Anträgen bei der Beratung in den
Fachausschüssen werden wir, nach Abwägung &#8211; gerade wegen der unterlassenen
Umsetzung der von uns zusätzlich als notwendig erachteten Projekte &#8211; dem
Haushaltplan 2020 mit einer Kreisumlage von 27,5%-Punkten nicht zustimmen. Wir
stellen hiermit den Antrag, eine Kreisumlage von 29%-Punkten für den Haushalt
2020 zu beschließen.</p>



<p>Bedanken
möchte sich die Fraktion Die Linke bei allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen,
die zum Wohle des Landkreises arbeiten, besonders jedoch auch bei denen, die
sich im Landkreis ehrenamtlich engagieren!</p>



<p>Ein
besonderer Dank geht jedoch am Ende ihrer Amtszeit an sie Herr Dr. Haas und
ebenfalls an sie Herr Burkard. Sie haben uns in den vergangenen 10 Jahren immer
respektvoll behandelt. Vielen Dank dafür. Für ihren Ruhestand wünschen wir
ihnen alles Gute!</p><p>The post <a href="https://www.kompofo.de/haushaltsrede-der-fraktion-die-linke-im-kreistag-ludwigsburg-am-6-12-2019/">Haushaltsrede der Fraktion DIE LINKE im Kreistag Ludwigsburg am 6.12.2019.</a> first appeared on <a href="https://www.kompofo.de">Kommunalpolitisches Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zollernalbkreis &#8211; Redebeitrag zum Haushalt 2020</title>
		<link>https://www.kompofo.de/zollernalbkreis-redebeitrag-zum-haushalt-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Vollert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Dec 2019 10:40:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Haushaltsreden/-anträge]]></category>
		<category><![CDATA[Kreistage]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kompofo.de/?p=1612</guid>

					<description><![CDATA[<p>Andreas Hauser hält im Kreistag am 9.12.2019 seine Redebeitrag zum Haushalt 2020 Sehr geehrter Herr Landrat, sehr verehrte Verwaltung, liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren!Meinen Vorrednern schließe ich mich mit Worten des Dankes und der Anerkennung gegenüber Ihnen, Herr Landrat Pauli und der Kreisverwaltung für die gute handwerkliche Arbeit an. Dass öffentliche [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.kompofo.de/zollernalbkreis-redebeitrag-zum-haushalt-2020/">Zollernalbkreis – Redebeitrag zum Haushalt 2020</a> first appeared on <a href="https://www.kompofo.de">Kommunalpolitisches Forum</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Andreas Hauser hält im Kreistag am  9.12.2019 seine Redebeitrag zum Haushalt 2020 </p>



<p>Sehr geehrter Herr Landrat, sehr verehrte Verwaltung, liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren!Meinen Vorrednern schließe ich mich mit Worten des Dankes und der Anerkennung gegenüber Ihnen, Herr Landrat Pauli und der Kreisverwaltung für die gute handwerkliche Arbeit an. Dass öffentliche Haushalte in ihrem Volumen von Jahr zu steigen, liegt in der Natur der Sache wie Steigerungen bei Löhnen, Verbraucherpreisen und Mieten, oder auch in die Gesamtheit der Wirtschaftsleistung, dem Bruttoinlandsprodukt. Es gibt also weder Anlass für Euphorie noch für Dramatik, wenn der nun zu beschließende Haushalt 2020 der größte in der Geschichte des Landkreises ist. Es ist schlicht normal so und ein Minus müsste uns alle aufschrecken lassen. Ja, es stimmt. Der Zollernalbkreis tut viel und engagiert sich in nicht wenigen Bereichen geradezu vorbildlich. </p>



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<p>Beispielhaft unter vielem seien die Investitionen in die Bildungslandschaft und in den Klimaschutz genannt. Aber zum Thema Bildung gehört auch das Thema Schülerbeförderung. Für ärmere Haushalte stellen diese eine hohe Belastung dar. Zu Investitionen in die Bildung gehören auch erträgliche Mobilitätskosten. Der benachbarte Landkreis Tübingen macht es vor und reduziert den Eigenanteil von 40 auf 25 Euro. Neu progressive Mehrheiten machen es möglich! Und der Zollernalbkreis? In dieser Hinsicht Fehlanzeige.2020 und darüber hinaus stehen große finanzielle Herausforderungen an, allen voran sei das Thema Zollernalbklinikum erwähnt. Es darf aber nicht so kommen, dass diese Aufgaben auf dem Rücken der hilfebedürftigen Menschen ausgetragen werden.Wenn Aufgaben zu tun sind, müssen sie auch gemacht werden. Wenn der Zollernalbkreis progressiv sein will, dürfen wir uns nicht auf das primitive und von allerlei dummen Geschwätz geprägte Niveau der „schwarzen Null“ herablassen. Das Landratsamt platzt zweifellos aus allen Nähten und benötigt dringend weitere Räumlichkeiten. Als Not-und Zwischenlösung sollen nun die Forstleute zusammen mit etwa 12 bis 15 Mitarbeitenden der ForstBW, zuständig für den Staatswald, in der Meßstetter Kaserne untergebracht werden. So weit so gut. Mag sein, dass es schwierig ist, Alternativen zu finden. Es hat aber zwei große Haken, die nicht verschwiegen werden dürfen. Die großen Entfernungen erhöhen die Pendel-und Einsatzfahrstrecken erheblich und die direkt  benachbarte Stadt Albstadt als großer Waldbesitzer macht gar nicht mit. Diese Konstellation ist nur wenig klimafreundlich, es ist auch schwer vorstellbar, dass die betroffenen Forstleute diese Idee gut finden, was auch eine Rolle bei der Bewertung  spielen sollte. Der zweite Haken ist die dahinter liegende politische Geschichte. Das Fehlverhalten der Landesregierung, Meßstetten bei der  Nachnutzung des Kasernenareals im Stich zu lassen, ist mit diesem allenfalls als symbolisch zu wertenden Akt keineswegs vom Tisch, wie es das Land vielleicht gerne hätte. Wir dürfen nicht nachlassen, diese Tragödie immer wieder zu nennen und in die Medien zu bringen. Wir müssen die Landesregierung so lange nerven, bis ein angemessenes Angebot gemacht wird.Herr Landrat Pauli, Herr Sozialdezernent Link, es ist gut und notwendig, dass Sie nun auch den Blick verstärkt auf die Menschen richten wollen, denen es nicht gut geht und die sich nicht selbst helfen können. Die Erstellung eines Armuts-und Sozialberichts ist ein wichtiger, aber auch längst überfälliger Schritt. Allerdings kommt es nun darauf an, die gegebene Realität aufrichtig zu erfassen und sich nicht davor zu scheuen, einen sich daraus ergebenden Handlungsbedarf aufzugreifen, auch wenn dieser Geld kostet anstatt Probleme schön zureden oder zu ignorieren. Es bedarf wohl keiner prophetischen Begabung, einige Ergebnisse exemplarisch schon vorherzusehen. So besteht im Landkreis schon lange ein Mangel an präventiven und aufsuchenden Hilfsangeboten im Bereich der Wohnungslosenhilfe, einkommensarme Haushalte sind mangels Sozialtarife in der Nutzung des ÖPNV einschränkt und Alleinerziehende landen viel zu oft in der zermürbenden Mühle des Hartz IV-Systems.Allerdings –und das soll auch in aller Deutlichkeit gesagt werden –braucht es auch eine konsequentere Haltung der LIGA der freien Wohlfahrtspflege, ein aktiveres Einfordern von Leistungen des Landkreises zur Linderung bestehender wie aufkommender Notlagen. Viel zu oft wird dort eine übertriebene Zurückhaltung gepflegt und offensichtlich notwendige Forderungen für sich behalten oder drumherum geredet, warum auch immer, das lasse ich mal dahin gestellt. Es würde aber auch nichts gegen eine proaktivere Haltung des Landkreises sprechen.Es ist richtig, dass die Ausgaben für Jugend und Soziales den größten Batzen im Haushalt ausmachen. Dies ist aber in allen Landkreisen so, ist keine Besonderheit im Zollernalbkreis und geht auf klare gesetzliche Vorgaben zurück. Es ist mitnichten so, dass daraus ein besonderes soziales Engagement abzuleiten ist. Im Bereich der Jugendhilfe wurde durch den Kommunalverband für Jugend-und Soziales schließlich ein hoher Nachsteuerungsbedarf attestiert. Es ist immer besser Versäumnisse gar nicht erst aufkommen als sich dies von außen aufzeigen zu lassen. Das freiwillige soziale Engagement des Zollernalbkreises hat noch viel Spielraum nach oben. Dabei muss ein solches unter dem Strich nicht immer mehr kosten, wie ein Blick auf das Sozialkaufhaus Domiziel zeigt. Hier übersteigen die Einsparungen bei Ausstattungsbeihilfen in den Rechtskreisen Hartz IV und Sozialhilfe den Unterstützungsbetrag des Landkreises deutlich. Dazu kommt, dass Förderung guter Ansätze oft auch anderweitige Finanzierungsbeiträge mobilisieren.Umgekehrt drängt sich einem der Eindruck auf, dass im Sozialbereich besonders scharf nach Kürzungen gesucht wird, oder wie sonst läßt sich das Zusammengestreiche bei den Erhöhungsanträgen zur Refinanzierung bei den freien Trägern erklären?Mit Blick auf die „einfach mal so“ für 2020 in Aussicht gestellte Förderung einer neuen Handballarena in Höhe von 1 Mio. € als ersten Schritt -und zwar ganz ohne Gefeilsche und Zusammengestreiche drängen sich hier schon ein paar ernste Gedanken in Richtung Missverhältnis auf. Zum Jahresbeginn tritt eine Revision des Wohngeldgesetzes in Kraft. Der Zollernalbkreis lehnt sich bei der Bemessung der Mietrichtwerte in den Rechtskreisen SGB II („Hartz IV“)  und SGB XII (Sozialhilfe) an diese Werte an. Das neue Wohngeld bringt gewisse, wenn auch überschaubare Erhöhungen mit sich, die rasch auch in die Richtwerte und somit in das Verwaltungshandeln einfließen müssen. Für Hechingen, Haigerloch, Rangendingen und Jungingen soll ja in Kürze ein qualifizierter Mietspiegel vorliegen, der dort die Datenbasis dazu liefert. Mit Inkrafttreten der dritten Stufe des Bundesteilhabegesetzeskommen auf den Landkreis deutlich erweiterte Aufgaben zu, sowohl in der Hilfebedarfsermittlung wie auch im viel weiter gefassten Beratungsauftrag. Es darf stark bezweifelt werden, ob die eher überschaubar gehaltene Personalaufstockung hierzu ausreicht. Hier wird wohl unterjährig nachgesteuert werden müssen. Besondere Kritik gilt dem Verhalten des Landes, das die Landkreise bei der finanziellen Lastenverteilung geradezu im Stich lassen möchte. Die LINKE steht in dieser Frage, wie auch in der Frage der Kostenerstattung für die Anschlussunterbringung Geflüchteter eindeutig hinter den Landkreisen. Sie werden gemerkt haben, dass die genannten Punkte denen der letzten Jahre sehr ähnlich sind.Ein schlechtes Zeichen! Trotzdem stimmt auch der LINKE dem Haushalt 2020 zu!Noch gerade mal so&#8230;&#8230;Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit gegenüber diesen teils recht kritischen Anmerkungen.  </p><p>The post <a href="https://www.kompofo.de/zollernalbkreis-redebeitrag-zum-haushalt-2020/">Zollernalbkreis – Redebeitrag zum Haushalt 2020</a> first appeared on <a href="https://www.kompofo.de">Kommunalpolitisches Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Resolutionsentwurf der Fraktion Tübinger Linke im Kreistag zum Deutschland-Takt</title>
		<link>https://www.kompofo.de/resolutionsentwurf-der-fraktion-tuebinger-linke-im-kreistag-zum-deutschland-takt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Vollert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Dec 2019 10:34:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Kreistage]]></category>
		<category><![CDATA[Position]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Kreistag Tübingen fordert die Landesregierung, die Deutsche Bahn und die Bundesregierung auf, dafür zu sorgen, dass im Rahmen des Deutschland-Takts auch die Fahrgäste aus Rottenburg-Ergenzingen über die Gäubahn und aus Tübingen über Reutlingen eine direkte und ständige halbstündige Anbindung an den Stuttgarter Hauptbahnhof erhalten. Für einen leistungsfähigen Bahnknoten in Stuttgart müssen zusätzliche oberirdische Gleise [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kreistag Tübingen fordert die Landesregierung, die Deutsche Bahn und die Bundesregierung auf, dafür zu sorgen, dass im Rahmen des Deutschland-Takts auch die Fahrgäste aus Rottenburg-Ergenzingen über die Gäubahn und aus Tübingen über Reutlingen eine direkte und ständige halbstündige Anbindung an den  Stuttgarter Hauptbahnhof erhalten. Für einen leistungsfähigen Bahnknoten in Stuttgart müssen zusätzliche oberirdische Gleise erhalten bleiben, bzw. gebaut werden. Erst dadurch kann die Verbindung von Nah- und Fernverkehr garantiert und attraktiv für das Umsteigen vom Auto auf die Bahn gemacht werden. </p>



<span id="more-1610"></span>



<p>Begründungen: 1. Für die Verminderung der Kohlendioxid-Emissionen und weitere Klimaziele ist der Umstieg vom motorisierten Individualverkehr auf den Öffentlichen Personalverkehr eine entscheidende Maßnahme. Mit der Gäubahn fahren täglich 8.000 bis 10.000 Pendler aus dem Umland in den Großraum Stuttgart. Es ist vordringlich und im Interesse von Beschäftigten und Unternehmen, dass die Bahn den Personen- und Gütertransport gewährleistet, anstatt die Gäubahn in Stuttgart-Vaihingen enden zu lassen und die Pendler mit Zeitverlust zum Umsteigen zu zwingen.2. Nach den bisher bekannten Planungen des Deutschland-Taktes haben Fahrgäste von Tübingen nach Mannheim 20 Minuten, nach Karlsruhe sogar 27 Minuten Wartezeit in Stuttgart. Auch von Stuttgart zu den Großstädten Darmstadt, Mainz und Nürnberg soll es keinen Halbstundentakt geben.3. Die Planung des Tiefbahnhofes in Stuttgart mit seiner Verknappung von 16 auf acht Gleise berücksichtigt weder die klimapolitischen Ziele mit einer erhöhten Fahrgastzahl im ÖPNV noch die neuen Absichten der Bahn, die Fahrgastzahlen aufinsgesamt 260 Mio. Fahrgäste jährlich zu steigern. Um dem erhöhten Fahrgastaufkommen Rechnung zu tragen, ist es unabdingbar, zusätzliche oberirdische Gleise zu errichten. Die Flächen dafür sind vorhanden. </p>



<p>Für die Fraktion Tübinger Linke  (TüL / Die Linke)Dr. Emanuel PeterMail: emanuelpeter@gmx.de </p><p>The post <a href="https://www.kompofo.de/resolutionsentwurf-der-fraktion-tuebinger-linke-im-kreistag-zum-deutschland-takt/">Resolutionsentwurf der Fraktion Tübinger Linke im Kreistag zum Deutschland-Takt</a> first appeared on <a href="https://www.kompofo.de">Kommunalpolitisches Forum</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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